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Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Uni-Kliniken betroffen

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter: Für kommenden Dienstag, 26. Februar, hat die Gewerkschaft Verdi mehr als 2000 Beschäftigte in ganz Bayern in den Ausstand gerufen.

Warnstreiks

Mitarbeiter der Uni-Kliniken in München, Regensburg und Erlangen sollen sogar zwei Tage lang, am Dienstag und Mittwoch, in den Warnstreik treten, wie Verdi am Freitag mitteilte. Auch Beschäftigte in Museen, Ämtern, Straßen- und Autobahnmeistereien, Studentenwerken, Theatern und der Schlösser- und Seenverwaltung sollen demnach vorübergehend die Arbeit ruhen lassen. In München, Regensburg und Erlangen soll es drei zentrale Kundgebungen geben.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro. In Bayern betrifft der Tarifvertrag rund 100 000 Beschäftigte. Die Länder haben die Forderungen der Gewerkschaft bisher als überzogen zurückgewiesen. Ende Februar soll es nun eine neue Verhandlungsrunde geben.

Demonstration und Kundgebung in München am 26.02.2019

Die Bundesländer als Arbeitgeber haben in der 2. Runde der Lohnverhandlungen kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen werden am 28.02./01.03.2019 in Potsdam fortgesetzt. Betroffen sind die Tarifbeschäftigten beim Freistaat Bayern, die Landesbeamten und die kommunalen Beamten, wie z.B. bei der Landeshauptstadt München.

„Das ist doch widersinnig. In München bekommen sie kaum mehr Personal und bei den Verhandlungen zieren sie sich ein faires Angebot für eine Lohnerhöhung auf den Tisch zu legen.“ Mit diesen Worten schimpft Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer in München, auf die Arbeitgeberseite.

Ver.di ruft am Dienstag, 26. Februar 2019 zu einem ganztägigen Streiktag auf. Streikende aus Oberbayern, Schwaben und dem Allgäu kommen zu einer Demonstration und Kundgebung nach München.


22. Februar 2019, 13:13 CEST, dpa-infocom, kg