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Warnung vor Falschmeldung: Masken in Chemikalie getränkt

In den Sozialen Medien kursiert derzeit auch in München und der Region die Meldung, dass Betrüger angeblich Masken in eine Chemikalie tauchen, um ihre Opfer zu betäuben und anschließend auszurauben. Dabei handelt es sich allerdings um eine Falschmeldung!

Kettenbrief

Auf Facebook sind aktuell Warnungen vor einer Betrugsmasche im Umlauf. Es geht dabei darum, dass Betrüger angeblich Masken verteilen, die zuvor in eine Chemikalie getränkt wurden. Das Opfer soll somit betäubt und daraufhin ausgeraubt werden. In den Sozialen Medien wird zusätzlich zu den Beiträgen auch eine Bildschirmaufnahme beigefügt.

Kettenbrief

Bild: Radio Arabella

Was ist wirklich dran?

Der Faktencheck von Mimikama, einem Verein zur Aufklärung vor Internetmissbrauch, zeigt, dass an diesen Behauptungen nichts dran ist. Weder Warnungen, noch entsprechende Pressemitteilungen wurden von der Polizei veröffentlicht. Laut Mimikama gibt es keinen bestätigten Fall, dass Unbekannte Masken verteilen, die zuvor in Betäubungsmittel getränkt worden sind.

Der Verein Mimikama schreibt dazu auf seiner Homepage:

„Auch wenn eine solche Methode durchaus denkbar ist, fanden wir keinen einzigen Hinweis oder Meldung, weder im deutschsprachigen, noch im englischsprachigen Raum, dass jemals eine solche Masche angewendet wurde.

Trotzdem raten wir zur Wachsamkeit gegenüber möglichen Betrügereien. Kriminelle versuchen immer wieder, die Pandemie für sich zu nutzen.“


26. Januar 2021, 14:11 CET, Aufmacher-Bild: Radio Arabella , ls