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Wie komme ich an einen Impf-Termin beim Hausarzt?

Hausärzte, Gynäkologen oder Allgemeinmediziner: Seit Anfang April wird auch bei den niedergelassenen Ärzten in Bayern geimpft. So kommen Sie an Ihren Termin!

Weil noch nicht genug Impfstoff geliefert werden kann, muss auch bei der Impfung bei niedergelassenen Ärzten die festgelegte Impf-Reihenfolge eingehalten werden. Daher kommen die Ärzte auf ihre Patienten zu, die an der Reihe sind – Patienten müssen sich nicht selbst um den Termin kümmern. Weder telefonisch, noch über das Online-Impfportal. Wer also keinen Anruf vom Arzt erhält, muss zunächst noch etwas Geduld haben.

 „Zudem ist es wichtig, neben den Corona-Impfungen auch die Regelversorgung im Auge zu behalten. Deshalb sollten die Telefonleitungen der Praxen jetzt nicht mit Anfragen nach Impfterminen überflutet werden. Sobald Impfstoffdosen in ausreichender Menge verfügbar sind, wird jeder, der dies wünscht, eine Impfung bei seinem Haus- oder Facharzt erhalten können.“

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)

Um die Telefonleitungen zusätzlich zu entlasten, kann bei vielen Ärzten online ein Termin ausgemacht werden.

Vorbereitungen für die Impfungen laufen

Auch wenn noch unklar ist, ab wann es ausreichend Impfstoff für alle geben wird: Das Online-Terminportal jameda hat in seine Software bereits eine Funktion integriert, mittels derer automatisch bei Buchung der Erstimpfung ein Zweit-Impftermin vergeben wird, der allerdings auch kurzfristig abgesagt und neu vergeben werden kann. So soll verhindert werden, dass Impfdosen ungenutzt verfallen. Ärzte können diese Software bereits erwerben. Ab dem 7. April soll auch in den Helios Arztpraxen eine Corona-Impfung möglich sein. Das Unternehmen plant ebenfalls online oder telefonisch frei buchbare Impftermine, sobald die Impfpriorisierung aufgehoben wird. 

Bis diese Software von den Arztpraxen in großem Stil genutzt werden können, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen. Zuletzt hatte Ministerpräsident Söder für spätestens Ende Mai ausreichend Impfstoff angekündigt. Dann könnten auch Betriebsärzte impfen – unabhängig von der Reihenfolge.


04. April 2021, 15:32 CEST, Aufmacher-Bild: Wilfried Pohnke auf Pixabay , az