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Wie wär’s mit einer München-Anleihe?

Die Stadt diskutiert im Finanzausschuss heute, ob München sogenannte kommunale Anleihen herausgeben soll - letztendlich, um die Mieten-Explosion weiter einzudämmen

Georg Kronawitter, Georg-Kronawitter-Platz

Wir alle können zusammenhelfen, dass die Mieten in München nicht weiter steigen. Und zwar, in dem wir die Stadt bald mit dem Kauf von kommunalen Anleihen unterstützen. Der Finanzausschuss im Stadtrat entscheidet heute, ob die Stadt diese Anleihen herausgeben wird.

Kleine Rendite und sichere Anlage

Die Eckpunkte sind laut der entsprechenden Ausschuss-Vorlage:

  • 0,2 bis 0,3 Prozent Rendite bei zehn Jahren Laufzeit
  • 1000 Euro pro Anleihe
  • 100 bis 120 Millionen Euro Gesamtvolumen

Ein Kauf wäre laut Experten in dieser Anlageklasse durchaus eine interessante Alternative.

„Der Kauf rentiert sich durchaus – die Alternative wäre ja aktuell, das Geld auf einem Sparbuch oder in Sichtgeld-Einlagen liegen zu haben – und da erzielen Sie überhaupt keine Zinsen“

Dr. Joachim Fröhler, Pressesprecher der Stadtsparkasse München

Gleichzeitig mit einer Geld-Anlage könnten wir auch noch einen kleinen Beitrag zur Entwicklung der Stadt leisten.

Geld soll Mieter schützen

Mit den insgesamt rund 120 Millionen Euro will die Stadt Mietshäuser kaufen, um weiter gegen die immer weiter steigenden Mieten zu kämpfen

„Das ist das größte soziale Problem, das wir derzeit haben“

Oberbürgermeister Dieter Reiter in der „Süddeutschen“

Und damit wir auch ganz sicher gehen können, dass das Geld nicht auf irgendeine Weise „zweckentfremdet wird“, will München diese Anleihen laut SZ als sogenannte „Social Bonds“ herausgeben. Die garantieren eine soziale und nachhaltige Verwendung des Geldes.


21. Januar 2020, 07:08 CET, News