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Wiesn 2016: 2,2 Millionen Euro für mehr Sicherheit

Mit einem millionenschweren Maßnahmenbündel will die Stadt München heuer für mehr Sicherheit auf dem Oktoberfest sorgen.

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Mehr als die Terrorangst bereitet den Veranstaltern des größten Volksfestes der Welt eine mögliche Überfüllung Kopfzerbrechen. Rund 100 Ordnungskräfte, Lautsprecherdurchsagen, stichprobenartige Taschenkontrollen an allen Zugängen und als letzte Möglichkeit eine kurzzeitige Schließung der Zugänge zum Fest gehören zu dem Konzept, über das der Wirtschaftsausschuss der Stadt am Dienstag (5. Juli) beraten will.

Allein für die zusätzliche Bewachung muss die Stadt voraussichtlich 2,2 Millionen Euro mehr ausgeben als im Vorjahr, wie aus der Vorlage hervorgeht. Die Stadt habe «wegen der logistischen Herausforderungen und der Eilbedürftigkeit» und unter Einberechnung der erhöhten Unterbringungskosten Stundensätze von 60 Euro akzeptieren müssen. Heftig debattiert wird auch über einen mobilen Zaun, der an der Theresienhöhe zu extremen Stoßzeiten geschlossen werden könnte, um Besucher abzuhalten.

Meist gehe es nur um wenige Stunden, an denen es bedrohlich eng wird, betonten die Veranstalter. Sie werben nun auch verstärkt dafür, nicht am Wochenende zu kommen. Gerade von Freitag bis Sonntag ist der Andrang der Gäste aus Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Internet veröffentlicht die Stadt zum Fest ein «Wiesn-Barometer», das stark und weniger besuchte Zeiten angibt und damit einen entspannten Wiesnbesuch besser planbar machen soll.


29. Juni 2016, 08:30 CET, dpa-infocom, Aufmacher-Besucher des Münchner Oktoberfest gehen über das Festgelände. Foto: Peter Kneffel/Archiv, uk