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Zahlen und Fakten zum Wiesn-Auftakt

Heiter und entspannt begann das 182. Oktoberfest auf der Münchner Theresienwiese. Am Abend des ersten Tages gab es jedoch bereits erste Unfälle zu vermelden.

Wiesn

Die Sonne schien, schee warm war’s und so strömten besonders die Münchnerinnen und Münchner endlich wieder auf die Wiesn. Gäste aus aller Welt waren vertreten: Viele italienische Wiesn- Fans, englischsprachige Gäste und Besucher aus Asien, alle vorzugsweise im (Phantasie-)Trachtenlook, feierten gemeinsam mit den Einheimischen. Auch der Regen am Abend des Eröffnungstages minderte die gute Stimmung nicht.

Bürgermeister und Festleiter Josef Schmid: „Ich wünsche mir, dass die Wiesn so harmonisch weitergeht wie sie gestartet ist, denn dann wird es auch heuer wieder das schönste Volkfest der Welt.“

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft als Veranstalter des Münchner Oktoberfestes schätzt das Besucheraufkommen am ersten Wiesn- Wochenende auf rund eine Million. Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte sind mit dem Wiesn- Auftakt 2015 zufrieden.

Essen & Trinken

10 Ochsen (2014: 12) wurden am ersten Wiesn-Wochenende verspeist. Vegetarische Gerichte im Aufwind. So vermeldete die Ochsenbraterei große Nachfrage nach Spinat-Brezenknödeln. Der Straßenverkauf lief sehr gut: Die Schmankerl auf die Hand ließen sich bei idealer Witterung in die Biergärten mitnehmen. Nach Angaben der Festwirte belief sich der Bierkonsum wie im letzten Jahr auf annähernd ein Million Mass Festbier.

Die Schaustellerei

Nicht nur auf der Oidn Wiesn sondern auch auf der Schaustellerstraße flanierten Familien mit Kindern und probierten eifrig die alten und neuen Attraktionen aus. Die Neuheiten „Daemonium“, „Konga“, „Original Motodrom“ und das „Tower Event Center“ waren stark frequentiert und begeisterten das Publikum. Aber auch die Wiesn-Klassiker und die Kinderfahrgeschäfte waren gut besucht.

Souvenirverkauf

Der offizielle Wiesn-Maßkrug mit dem diesjährigen Plakatmotiv kommt bei den Gästen sehr gut an.

Aus dem Polizeibericht:

Bereits am ersten Tag ist es auf dem Münchner Oktoberfest zu mehreren schweren Unfällen und einer Messerstecherei gekommen. Ein 33-Jähriger hatte bei einem Streit einem Freund helfen wollen und war dabei zwischen die Fronten geraten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er erlitt Stichverletzungen am Oberkörper und am Hals und musste sofort operiert werden. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr. Nach ersten Ermittlungen war dem Angriff vom Samstagabend ein Streit im exklusiven Käfer-Zelt vorangegangen, in dem auch viele Prominente feiern. Als die Beteiligten vor dem Zelt wieder aufeinandertrafen, eskalierte die Situation.

Ebenfalls am Samstagabend stürzte ein 22-Jähriger von der Empore eines Festzeltes fünf Meter in die Tiefe. Nach Angaben der Feuerwehr verletzte er sich dabei schwer. Wie es zu dem Unfall kam, stand zunächst nicht fest. Auch eine 38-Jährige stürzte – aus einem Festzeltfenster. Die Frau befand sich am Samstagabend im Hochparterre eines Zeltes, lehnte sich am Fenster nach hinten und stürzte 1,80 Meter in die Tiefe. Sie schlug mit dem Rücken auf dem Boden auf und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.

In der Nähe des Hauptbahnhofs wurde ein 47 Jahre alter Oktoberfestbesucher von einem Bus erfasst. Nach Polizeiangaben war der Däne am Samstagabend gestolpert und hingefallen. Ein heranfahrender Bus kam trotz einer Notbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und riss den Mann unter sich. Auch wenn er nicht überrollt wurde, musste der 47-Jährige mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Ein weiterer Festbesucher wurde in der Innenstadt von einem Taxi angefahren und dabei schwer verletzt. Der 28-jährige Australier war in der Nacht auf Sonntag über die Straße gerannt. Ein 35-jähriger Taxifahrer sah ihn zu spät und fuhr ihn an. Der Australier prallte gegen die Motorhaube und mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe.


21. September 2015, 08:09 CEST, LH München Referat für Arbeit u. Wirtschaft, dpa-infocom; Foto: Tommy Loesch, München Tourismus, uk