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1. Februar 2015: Superbowl – die Sport-Superlative

Wenn sich die beiden besten Mannschaften der NFL (National Football League) zum Kräftemessen treffen, dann ist Superbowl-Zeit und Amerika steht Kopf – ein Event, ein Mythos, ein Riesengeschäft.

Bereits zum 49. Mal findet am Sonntag, dem 1. Februar, das Finale der American-Football-Profiliga NFL statt. Für viele Amerikaner ist dieses Ereignis mit Weihnachten, Ostern oder gar dem Nationalfeiertag gleichzusetzen. Fest steht: Kein anderer Sportevent kann dem NFL-Finale das Wasser reichen. Fußball-Weltmeisterschaft und Olympia sind Kinderkram dagegen. Auch heuer werden wieder rund 100 Millionen Amerikaner mitfiebern, toben und tagelang über nur das Eine reden: den Superbowl. Diesmal im Finale: die Seattle Seahawks und die New England Patriots.

Die ganze Welt fiebert mit

Nicht nur in Amerika zieht dieses Sportevent die Massen vor den Fernseher. Rund um den  Globus sind etwa eine Milliarde Menschen live dabei, wenn sich die zwei stärksten NFL-Mannschaften alles abverlangen und um jeden Zentimeter des Spielfeldes kämpfen. Und kämpfen werden sie alle: Denn jene Spieler, die bei einem Superbowl glänzen können, werden nicht selten zu Sportlegenden.

Wirtschaftsfaktor und Millionengeschäft

Bei einem derartigen Stellenwert ist klar, dass ein Event wie dieser mit der Zeit zum Megageschäft avanciert. Und das über sämtliche Branchen hinweg. So wurden 2013 laut Huffington Post rund 1.230 Millionen Liter Bier (die Menge von rund zweitausend olympischen Schwimmbecken) getrunken. Als Dip für Chips und Nachos mussten laut Hass Avocado Board etwa 208 Millionen Avocados herhalten. Würde man den Aufstieg zum Mount Everest mit Pizza auslegen, würde dies mit den von Pizza Hut verkauften rund 80 Mal gelingen. Und auch die Umsätze von Onlinewettanbietern wie beispielsweise Interwetten-Sportwetten oder Tipico gehen an diesem Tag durch die Decke. Fans beider Mannschaften zocken, was das Zeug hält, verlieren oder gewinnen. Das Spiel abseits des Spiels ist für Viele ein absolutes Muss.

Deutscher im Finale

Um bei insgesamt 32 teilnehmenden Mannschaften bis ins Finale zu gelangen, muss spielerisch alles stimmen. Geschafft haben es die Seattle Seahawks und die New England Patriots mit durchwegs soliden bis sehr starken Partien. Mit von der Partie um den Superbowl ist übrigens auch ein Deutscher: Der Koloss aus Kaarst, alias Sebastian Volmer, bestreitet schon zum zweiten Mal in seiner Karriere ein Finalspiel der NFL. Gelingt es ihm diesmal mit seiner Mannschaft – New England Patriots – zu gewinnen, wäre dies der erste Meistertitel für einen Deutschen. Ob das aufgeht, steht spätestens am 1. Februar fest – die ganze Welt wird jedenfalls dabei sein und mitfiebern.


23. Januar 2015, 10:11 CET, Gastbeitrag, kg