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FC Bayern – Ist der Umbruch schon geschafft?

Bereits seit Jahren stellt der FC Bayern München den ältesten Kader in der Fußball Bundesliga.

FC Bayern, Umbruch

Die Experten der Szene machen immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig es wäre, frisches Blut in die Mannschaft zu bringen. Während mancher bemängelt, der Prozess würde zu langsam voranschreiten, sehen andere genau diesen Wandel schon in vollem Gange.

Neue Kräfte auf den Flügeln

Das sich die Verantwortlichen in München längst darüber im Klaren sind, vor welcher wichtigen Aufgabe sie stehen, wird bei einem Blick auf den Kader deutlich. Besonders auf den Flügeln ist es bereits gelungen, den Umbruch in die Wege zu leiten und frische Kräfte zu holen. mit Alphonso Davies, Serge Gnabry und Kingsley Coman stehen gleich drei junge und äußerst talentierte Spieler bereit. Diese könnten in den nächsten Jahren in ihre Rolle wachsen und dadurch einen wichtigen Teil zum Umbruch beitragen.

Längst stärken diese Aussichten auch die Einschätzungen der Buchmacher. Aus ihrer Perspektive ist der FC Bayern in der Bundesliga weiterhin die klare Nummer eins. Bereits ein Blick auf die Quoten reicht aus, um sich von diesem Umstand zu überzeugen. Eine Übersicht ist etwa unter fussball-wetten.net zu finden.

Altstars verlassen den Verein

Doch nicht nur das Integrieren neuer Spieler zählt zu den großen Aufgaben, die mit dem Umbruch im Team in Verbindung stehen. Auf der anderen Seite verlassen altgediente Spieler den Verein, mit denen noch im Jahr 2013 die Champions League gewonnen wurde. Inzwischen steht fest, dass Arjen Robben und Franck Ribéry zumindest als Spieler keine Zukunft in München haben werden. Obwohl es nicht so aussieht, als wären sie an einem direkten Ende ihrer Karriere interessiert, so wurde doch ihr Ende bereits deutlich.

Ihr Abgang wird in München einerseits neue Mittel auf der Gehaltsliste frei machen, die in die Verpflichtung junger Talente investiert werden können. Auf der anderen Seite erleichtert dies die Entwicklung der jungen Spieler, die fortan noch mehr Spielzeit bekommen werden. Sie können sich in ihrer Rolle einfinden und dadurch langfristig in die Fußstapfen der bekannten Namen treten.

Junge Talente im Fokus

In der eigenen Jugendarbeit tut sich der FC Bayern München bereits seit Jahren schwer, neue Stars zu formen. Zu schwer ist es für sie, einen Platz in der ersten Mannschaft zu ergattern. Da sie zu häufig in der zweiten Reihe bleiben, ist der Wechsel zu anderen Klubs der einzige Weg, um im Geschäft der Profis wirklich Fuß fassen zu können. Derweil sind es die großen Hoffnungen anderer Klubs, welche für die Münchner in den kommenden Jahren absolut prägend werden könnten.

Mit Kai Havertz steht ein junger Offensivspieler bereit, um das Mittelfeld in München über Jahre zu prägen. Bereits seit längerer Zeit wird über seinen Wechsel diskutiert. In jedem Fall müsste der Rekordmeister tief in die Tasche greifen, um sich seine Dienste zu sichern. Für weniger wahrscheinlich halten Experten derweil den Transfer von Julian Brandt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass auf den Flügeln des FC Bayern bereits viel junges Personal zur Verfügung steht. In Anbetracht der Transferpolitik, wie sie Uli Hoeneß bereits seit Jahrzehnten in München fördert, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Spieler auf der Liste der Verantwortlichen stehen.

Nicht unwahrscheinlich ist derweil auch die Verpflichtung eines weiteren Mittelstürmers, der in den nächsten Jahren hinter Robert Lewandowski an die Mannschaft herangeführt werden kann. Mit Luka Jovic steht ein Spieler bereit, der nicht zuletzt durch den Kontakt mit Trainer Niko Kovac auf der Liste stehen dürfte. Bei Frankfurt stellte der erst 21 Jahre alte Stürmer bereits unter Beweis, dass er dazu in der Lage ist, auf der großen Bühne den Unterschied zu machen. Genau darauf wird es ankommen, um den Münchnern in den nächsten Jahren zu den ersehnten Erfolgen zu verhelfen. Bislang war es nicht möglich, wieder bis an die Spitze des internationalen Fußballs heranzurücken.


17. April 2019, 10:39 CEST, Gastbeitrag, uk