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FischerHaus: Vollvernetzt und vollelektrisch

FischerHaus bringt mit CasaMina individuellen Holz-Fertigbau um zwei Schritte weiter.

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FischerHaus CasaMina

Mit dem Haus „CasaMina“ denkt FischerHaus sein Erfolgskonzept „individuelle Fertighäuser aus Holz“ – mit höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – um gleich zwei Schritte weiter. Das trendy und gemütlich eingerichtete Einfamilienhaus ist vollelektrisch und vollvernetzt, für maximalen Komfort und intelligentes Energie-Management. Und: Es addiert zusätzlichen Wohnraum durch den erstmaligen Einsatz eines pfiffigen dreidimensionalen Haustechnik-Moduls. Das spart zudem Zeit und Aufwand auf der Baustelle. Ein Ausflug zum neuen Präsentationshaus im Musterhauspark Poing.

Es sind keine Äußerlichkeiten, die das Revolutionäre am Musterhaus „CasaMina“ ausmachen. Bodenständig mit gut 150 Quadratmetern Wohnfläche, einem Satteldach samt Gaube und einem Kniestock von 1,25 Metern passt es sich in jede Siedlung ein und gefällt dem Betrachter erst einmal. Das Besondere aber steckt im Innenleben. Die intelligente hybride Speicherlösung kombiniert den flexiblen Batteriespeicher mit dem verbesserten Massespeicher Estrich. Das führt zu hohen Eigennutzungsquoten des Stromertrages aus der Photovoltaikanlage und damit niedrigen Energiekosten.

Fischer Haus

Nanu! Steht da eine Badewanne auf dem Flur? Erst auf den zweiten Blick offenbart die satinierte Glaswand, dass trotz des tiefen Eindrucks von Freiheit und Großzügigkeit eine intelligente Raumaufteilung vorherrscht.

Die liebevollen Details, die das Haus auf jedem Zentimeter wohnlich machen, tragen die Handschrift von FischerHaus-Inhaberin Barbara Fuchs. Die studierte Innenarchitektin drückt ihre Liebe für Holz in immer neuen Kombinationen aus klaren Formen und verspielten Details aus. Diesmal tatkräftig unterstützt von Tochter Emilia (8), hat sie das „CasaMina“ in einem Wohlfühl-Mix aus Boho, Scandish und Industrial Style konzipiert und heimelig ausgestaltet – und das soll ein „vollelektrisches Haus“ sein?

Auch wenn keine Drähte herumhängen (für die wurde eigens eine eigene 24-Volt-Installation verborgen, aber dazu später): „CasaMina“ ist tatsächlich „vollelektrisch“ und vollvernetzt.

Die Hochleistungs-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert nahezu komplett den benötigten Strom für die vielfältigen Funktionen des „CasaMina“. Herzstück ist die nahezu unsichtbare elektrische Heizung, die optional sogar ohne zusätzliche Wärmepumpe auskommt – dennoch entspricht das Haus den Fördervoraussetzungen für die BEG (früher KfW) in der Klasse Effizienzgebäude 40 plus. Da die Anlage kleiner ausfällt als 30 kW/p, wird auch keine EEG-Umlage fällig. Wer möchte, kann sich über einen Speicher der Firma Sonnen in die Sonnen-Community einbinden – die transferiert den

Fischer Haus

Strom immer von dort, wo es gerade einen Überschuss bei ihren Mitgliedern gibt, nach da, wo Wolken am Himmel stehen.

Möglich wird die elektrische und zugleich sparsame Heizmethode durch einen genialen Kniff: Das Haus selbst dient als Speicher. An sonnigen Tagen, wenn die Wetterstation für die Zukunft einen Umschwung anzeigt, nutzt sie den Estrich des Hauses als Massespeicher und heizt ein, zwei Grad höher auf als im Durchschnitt. Die Fläche von zwei bis drei Quadratmeter für die Heizungsanlage wird eingespart – und mit ihr jährliche Wartungskosten. Davon kann der Corpus bis zu acht Stunden lang zehren. Das Brauchwasser im Boiler wird ebenfalls ordentlich erwärmt.

Für diese Art der Heizung wird lediglich ein Heizkabel verlegt. Dies ist im Gegensatz zu einer herkömmlichen Fußbodenheizung vollkommen wartungsfrei.  Weitere Speichermöglichkeiten bietet der Einbau von Wallboxes, dafür gibt es aktuell hohe staatliche Förderungen: Ein weiterer Schritt, um nachhaltige Elektromobilität attraktiver zu gestalten.

Die Hausautomation kann noch mehr: Bei Bedarf sorgt sie nachts für kühlenden Luftaustausch, indem sie automatisch die Dachfenster öffnet – natürlich nur, wenn es nicht regnet – und regelt die Luftzufuhr, um das Haus mit kühlerer Nachtluft zu spülen. Tagsüber steuert ein Sensor die Beschattung, in Kombination mit der Messung von Temperatur und Sonneneinstrahlung. Ist es draußen sehr warm, drosselt das System die Luftzufuhr und damit den Wärmeeintrag ins Haus.

Fischer Haus

„Über Sensoren und Daten regelt sich in diesem Haus vieles von selbst“, sagt FischerHaus-Geschäftsführer Markus Leppin. „Wir wollen so Energie-Management nach vorne denken und gleichzeitig einen maximalen, anwenderfreundlichen Komfort für die Bewohner des Hauses schaffen.“ Dafür wurde (unsichtbar) die besagte 24-Volt-Versorgung verlegt.

Das smarte Haus…

Und so steuert sich in dem Haus vieles selbst – und zwar so, wie es seine Bewohner vorab definiert haben. Die kontrollierte Wohnraum-Be- und Entlüftung sorgt für gutes Klima, der Audio-Server erlaubt es Ihrem Haus, nicht nur Musik abzuspielen, sondern auch mit Ihnen zu sprechen.

Fenster offengelassen und dabei, das Haus zu verlassen? Eine kleine Erinnerung kommt vom Lautsprecher. Sie wollen nachts geweckt werden, wenn jemand in der Küche das Licht anschaltet? Kein Problem. Die Bewegungs- und Präsenzmelder helfen bei Beleuchtungsszenarien und funktionieren sogar als Alarmanlage in mehreren individuell einstellbaren „Eskalationsstufen“. Sämtliche Features sind bequem über eine App steuerbar.

Wer in einem solchen Haus wohnt, der möchte am liebsten möglichst viel davon haben, nicht nur in Zeiten von Homeoffice. Eine Möglichkeit, Platz zu gewinnen, stellt die rote Box dar, das erste 3-D-Modul, mit dem FischerHaus ein weiteres neues Kapitel aufschlägt.

In dieser Box ist die Haustechnik verbaut. Wenn Grundstück und Bebauungsplan es erlauben, kann der Raum als Anbau an die Grundstücksgrenze gesetzt werden. Entscheidet sich der

Bauherr – wie beim Prototyp in Poing – für eine rein elektrische Variante ohne Wärmepumpe, bleibt in der roten Box Platz für Gartengerät und Werkzeuge.

Auf der Baustelle bietet diese kompakte Form der Haustechnik einen weiteren großen Vorteil: Die Vorinstallation im Werk vereinfacht den Anschluss vor Ort ganz erheblich – und reduziert somit die Bauzeit, die bei einem FischerHaus dank des extrem hohen Vorfertigungsgrades ohnehin bei nur wenigen Tagen liegt (Rohbau und Dach dicht).

CasaMina in Stichpunkten:

  • Nachhaltig und energieeffizient (Baustoff Holz)
  • Hohe Förderung (Effizienzgebäude 40plus)
  • Hohe Vorfertigung, geringe Bauzeit
  • Grundriss, Raumaufteilung, Ausstattung, Innenausbau individuell wählbar
  • Vollvernetzt: Energie-Management, Smart Home in allen Facetten
  • Vollelektrisch: Kommt optional ohne wartungsanfällige Heiz-Komponenten aus
  • Raumwunder: Rote Box mit Haustechnik kann ggf. an Grundstücksgrenze platziert und ggf. als Geräteschuppen genutzt werden.

Fördermöglichkeiten nach BEG (ab 1. Juli 2021)

Bis zu 80.000€ Tilgungszuschuss KfW 40+ bei einem Einfamilienhaus mit privat genutzter Einliegerwohnung unter Voraussetzung des KfW Programms „Energieeffizientes Bauen 261/262“ und „Zuschuss Baubegleitung 461“.  Mehr Informationen unter: www.kfw.de. Alle Angaben ohne Gewähr. Sprechen Sie vorab mit Ihrem Bankberater über mögliche Förderungen.


18. Juni 2021, 14:09 CEST, Promotion, ms