Sparda-Bank München engagiert sich seit zehn Jahren für Rentner in Not

Die Sparda-Bank München spendet 250.000 Euro an den Verein LichtBlick Seniorenhilfe e. V.

Die Sparda-Bank München spendet 250.000 Euro an den Verein LichtBlick Seniorenhilfe e. V. Schon seit 2003 kümmert sich der Verein um alte Menschen, die arm und oft alleine sind. Seit zehn Jahren hilft die Sparda-Bank München eG und ist ein fester Partner.

Steigende Zahlen der Altersarmut

Die Altersarmut nimmt zu, das ist belegt: 1,02 Millionen Rentner in Deutschland müssen einen Minijob annehmen. Sie verteilen Werbeprospekte, putzen oder pflegen Gärten. Betroffen sind 38 Prozent mehr Senioren als vor zehn Jahren. Dies zeigen Statistiken der Bundesregierung. Noch schlimmer steht es um diejenigen, denen es gesundheitlich nicht gut geht und die sich nichts dazuverdienen können. Ihnen greift die LichtBlick Seniorenhilfe unter die Arme, indem sie notwendige Arztbesuche, wichtige Medikamente, Hörgeräte, Brillen und Gehhilfen bezuschusst. Kulturelle und soziale Veranstaltungen durchbrechen den Kreislauf der Isolation und fördern die Gemeinschaft.
Zudem organisiert LichtBlick finanzielle Soforthilfen, einen Gratis-Mittagstisch, einen Hausnotruf und mehr. Der Verein reagierte auf den Anstieg der Hilfesuchenden und hat nun auch in Münster und Niederbayern ein Büro.

Die Sparda-Bank München steht hinter der Idee des Projekts und engagiert sich damit aktiv gegen Altersarmut. Die Vereinsgründerin und -vorsitzende Lydia Staltner nahm vor kurzem den Spendenscheck über 250.000 Euro von der Bank entgegen. Überreicht wurde er von Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München, und Christine Miedl, Direktorin der Unternehmenskommunikation. Das Geld stammt aus dem GewinnSparverein der Sparda-Bank München e. V.

Kontinuierliche Unterstützung

Auch im wohlhabenden München und seiner Umgebung leben immer mehr Bedürftige. „Wir haben täglich mit Menschen zu tun, die sich überlegen müssen, welche Lebensmittel sie kaufen können oder ob das Geld für die Heizung reicht. Viele kommen verzweifelt in unser Büro und wissen nicht mehr weiter, obwohl sie zeitlebens gearbeitet haben. Aber die Rente reicht vorne und hinten nicht“, erklärt die Vorsitzende Lydia Staltner. Zu tun hat ihr Verein reichlich. Und dafür benötigt er Spendengelder. Doch einmalige Zuschüsse oder einzelne Hilfen wie ein Wintermantel reichen oft nicht aus. Viele Senioren benötigen kontinuierliche Unterstützung, um laufende Rechnungen zu begleichen. Darum geht die Sparda-Bank München über die jährliche Zuwendung aus dem Gewinn-Sparverein hinaus und hat gemeinsam mit dem Münchner Merkur eine Patenschaftsaktion ins Leben gerufen. Dabei geben die Spender jeden Monat 35 Euro, die einem älteren Mitmenschen in Not zugutekommen. Damit werden sie zu Paten. Dafür machen sich Bank und Zeitung gemeinsam stark. Christine Miedl betont: „Wir unterstützen LichtBlick sehr gerne, weil diese Initiative in vorbildlicher Weise solidarisch ist und Menschen zusammenbringt. Hier wird die Gesellschaft in kleinen Schritten ein Stück menschlicher gemacht.“


10. Oktober 2017, 14:27 CEST, Promotion, ck