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Vier Katzenbabys in Not

Fast erfroren: Tierschützer retten Katzenbabys in Schwabing das Leben

Am 15. Oktober hörte eine Frau aus Schwabing Geräusche vom Balkon. Sie entdeckte eine Katze im Innenhof. Dort lag ein Wurf Katzenbabys. Die Tiere waren ganz nass und kalt, fast erfroren. Die Tierrettung München kam schnell zur Hilfe. Mit Decken und Wärmepads wärmten die Retter die kleinen Kätzchen. So konnten die Katzenbabys gerettet werden. Ohne den Anruf der aufmerksamen Anwohnerin wären die neugeborenen Katzen wohl erfroren.

Tierheim übernimmt

Die Katzenmutter traute sich nicht zu den Babys zurück. Nach vielen Versuchen holte die Tierrettung die Babys ins Münchner Tierheim. Dort bekommen die Katzenflaschenkinder jetzt viel Liebe und werden bestens versorgt. Die Tierschützer fingen auch die Mutter ein, die aber kein Interesse an ihren Jungen zeigte. Da das Muttertier mit der Aufzucht nach der Geburt offenbar überfordert war, kein Nest gebaut hatte, nicht gechippt und sehr scheu war und sowie selbst noch sehr jung wirkte, gehen die Tierschützer davon aus, dass es sich um eine wild lebende und ungewollt schwanger gewordene Katze handelt.

Warum Kastration wichtig ist

Dieser Fall zeigt, warum Kastration wichtig ist, um das Leid von wilden Katzen zu verringern. In München gibt es viele freilebende Katzen. Ohne Kastration vermehren sie sich unkontrolliert. Oft landen die Katzenbabys in überfüllten Tierheimen. Der Tierschutzbund Deutschland drängt auf eine bundesweite Kastrationspflicht für freilaufende Katzen. So soll die Zahl der Streuner geregelt und das Tierleid gemindert werden.

Ein Appell

Die Tierrettung München bittet alle Katzenhalter: Lasst eure Katzen chippen und kastrieren! So können wir alle helfen, die Überbevölkerung von Streunern zu stoppen. Denn der Schutz und das Wohl der Tiere sollten immer im Vordergrund stehen.

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