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Rund einen Tag nach dem Unfall starb der Mann an seinen Verletzungen. (Symbolbild) — © Karl-Josef Hildenbrand/dpaKarl-Josef Hildenbrand/dpa

Held am Eichenauer See: Angler rettet 13-jährigen Jungen aus eisigem Wasser

Spiel am Eichenauer See endet beinahe tragisch

Der gestrige Nachmittag am Eichenauer See im Landkreis Fürstenfeldbruck hätte beinahe in einer Tragödie geendet. Zwei Jugendliche aus Eichenau nutzten den zugefrorenen See zum Spielen, doch die winterliche Idylle schlug plötzlich in dramatische Szenen um. Gegen 17 Uhr wagte sich ein 13-jähriger Junge etwa zehn Meter weit auf die gefrorene Oberfläche des Sees. Ein fataler Fehler, wie sich schnell herausstellte, denn das dünne Eis brach und der Junge stürzte ins eiskalte Wasser.

Mutiger Einsatz: Angler reagiert bei lebensbedrohlicher Lage

Angesichts der eisigen Temperaturen bestand für den 13-Jährigen akute Lebensgefahr. Doch der rettende Engel war nicht fern: Ein 33-jähriger Angler aus München beobachtete den Vorfall und handelte geistesgegenwärtig. Er warf dem Jungen einen Rettungsring zu und zog ihn dank schnellem und entschlossenem Eingreifen aus dem Wasser.

Rettungseinsatz: Feuerwehren und Ersthelfer vor Ort

Der 13-Jährige hatte Glück im Unglück. Trotz Unterkühlung war sein Zustand stabil genug, dass ein Krankenhausaufenthalt nicht notwendig war. Die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte, darunter die Feuerwehren aus Fürstenfeldbruck, Germering und Eichenau, übernahmen die medizinische Erstversorgung. Sie warnen eindringlich vor den Gefahren betreten zugefrorener Gewässer und appellieren an die Vernunft und Vorsicht der Bürger.

Die Geschichte am Eichenauer See ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie schnell ein Spaß in Gefahr umschlagen kann. Dank des mutigen Eingreifens des Anglers konnte Schlimmeres verhindert werden.

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