
Warnstreiks im Öffentlichen Dienst in München
Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst: Heute gibt’s kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde von der Gewerkschaft ver.di den nächsten Schuss mit Warnstreiks vor den Bug der Arbeitgeber.
Warnstreiks – auch die Uni-Kliniken streiken mit
In acht Bundesländern gibt es Warnstreiks – in München sind folgende Einrichtungen dabei:
- Klinikum der Universität – Innenstadt und Großhadern
- Deutsches Herzzentrum
- Ludwig-Maximilian-Universität
- Technische Universität München, Innenstadt
- Technische Universität München, Garching
- Studentenwerk München
- Deutsches Museum
- Botanischer Garten
- Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung
- Amtsgericht München
- Landgericht München I
- Autobahndirektion Südbayern
- Autobahnmeisterei Freising
- Bayerische Staatsoper
- Residenztheater
- Gärtnerplatztheater
- Prinzregententheater
Was bedeutet das für uns?
Die Auswirkungen auf die Münchner halten sich laut ver.di auch in dieser zweiten Warnstreik-Welle heute in Grenzen. Hier und da wird es schlicht und einfach etwas länger dauern. Aber mit Blick auf die Uni-Kliniken werden Patienten selbstverständlich weiter versorgt, nur in Ambulanz und Notaufnahme müssen Sie eventuell etwas mehr Zeit mitnehmen. Es könnte auch sein, dass einzelne (nicht lebenswichtige) Operationen verschoben werden
Demo-Zug in der Innenstadt
Höhepunkt der Warnstreik-Welle heute ist ein großer Demozug in der Innenstadt – rund 1000 Teilnehemer werden laut ver.di erwartet. Der Zug sammelt sich ab 08:00 Uhr am Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße, ab 10:00 Uhr und geht’s dann mit Trillerpfeifen und Plakaten zum Stachus. Dort dann eine große Kundgebung mit ver.di-Bayern-Chefin Luise Klemens.
Wie geht’s weiter?
Am Donnerstag ist die nächste Verhandlungsrunde im aktuellen Tarifstreit. Sollten sich ver.di und die Arbeitgeber da wieder nicht einigen, kommen wohl etwas heftigere und längere Streiks auf uns zu.
Die Forderungen
Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro. In Bayern betrifft der Tarifvertrag rund 100.000 Beschäftigte. Die Länder haben die Forderungen der Gewerkschaft bisher als überzogen zurückgewiesen. Ende des Monats soll es nun eine neue Verhandlungsrunde geben.
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