
Deutscher Tierschutzpreis 2026: Münchnerin Sabine Gallenberger rettet Wildtiere
Münchnerin Sabine Gallenberger aus München hilft seit rund 20 Jahren verletzten und verwaisten Wildtieren. Jetzt ist sie für den Publikumspreis beim Deutschen Tierschutzpreis 2026 nominiert.
Alles begann mit Eichhörnchen Lilly
Gallenbergers erstes Wildtier war ein junges Eichhörnchen namens Lilly. Eine Nachbarin brachte es zu ihrer Familie. Aus diesem Anfang wurde eine Aufgabe fürs Leben: Heute versorgt Gallenberger in ihrer Wildtierauffangstation vor allem Eichhörnchen, aber auch Feldhasen, Wildkaninchen und Siebenschläfer.
Hilfe weit über München hinaus
Gallenberger pflegt die Tiere und bereitet sie auf die Rückkehr in die Natur vor. Außerdem berät sie Menschen, die ein Wildtier gefunden haben, und schult freiwillige Helfer. Der Deutsche Tierschutzbund nennt rund 200 Tiere, um die sie sich jedes Jahr kümmert.
Warum ihr der Preis wichtig ist
Für Gallenberger bedeutet die Nominierung vor allem Aufmerksamkeit für Wildtiere in Not. Der Publikumspreis ist mit 3.000 Euro verbunden. Das Geld könnte bei den Kosten für Futter, Tierarztbesuche und Ausstattung helfen.
Für die 44-Jährige geht es aber hauptsächlich um die Anerkennung. "Ich glaube, dass es wenige Leute gibt, die ihr Leben zugunsten des Tierschutzes aufgeben. Ich habe den ganzen Sommer, die ganze Saison keinen Urlaub. Ich lebe für die Tiere.", erklärt Gallenberger.
So könnt ihr abstimmen
Ihr könnt bis zum 14. Oktober 2026 auf der Publikumspreis-Seite des Deutschen Tierschutzbundes abstimmen.
