
Digitales Trinkgeld: Verbraucherschützer warnen vor Druck am Bezahlterminal
Viele Gäste fühlen sich bei der Trinkgeldabfrage am Bezahlterminal unter Druck. Verbraucherschützer fordern faire und klare Auswahlmöglichkeiten beim digitalen Bezahlen.
Kritik an digitalem Trinkgeld
Beim Bezahlen mit Karte erscheint in Cafés und Restaurants oft direkt eine Trinkgeldabfrage. Auf dem Display stehen dann zum Beispiel 7, 10 oder 20 Prozent. Viele Menschen empfinden das als unangenehm. Verbraucherschützer kritisieren, dass solche Anzeigen Druck auslösen können.
Was die Umfragen zeigen
Eine Forsa-Umfrage mit 1.009 Befragten Anfang August 2026 zeigt: 76 Prozent wollen, dass auch „kein Trinkgeld“ oder ein kleinerer Betrag genauso leicht auswählbar ist wie die Vorschläge auf dem Gerät. Gut die Hälfte fühlt sich durch auffällige Prozentfelder unter Druck gesetzt. Auch eine Bitkom-Umfrage zeigt Kritik: Nur 29 Prozent finden vorgeschlagene Trinkgeldbeträge praktisch.
Warum das Thema wächst
Das Thema wird wichtiger, weil immer mehr Menschen mit Karte oder Handy zahlen. Damit wird auch digitales Trinkgeld im Alltag normaler. Die Branche betont, dass Trinkgeld per Karte einfach und praktisch ist. Trotzdem bleibt wichtig: Trinkgeld muss freiwillig sein.
Forderung nach fairen Bezahlterminals
Verbraucherschützer verlangen neutrale Bezahlterminals. Alle Optionen sollen gleich sichtbar sein. Gäste sollen schnell und ohne Druck entscheiden können. So bleibt Trinkgeld eine freie Entscheidung.
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