
Hitzewelle bringt Bayerns größte Vogelstation ans Limit
Unter der großen Hitze leiden laut dem Naturschutzverband LBV vor allem Arten, die an oder in Gebäuden leben wie Mauersegler, Haussperlinge, Mehlschwalben und Fledermäuse. Deren Quartiere etwa unter Dachvorsprüngen und in Spalten können sich schnell erhitzen – eine tödliche Falle für Jungtiere und Jungvögel, die sie nicht selbstständig verlassen können.
Sprung ins Freie ist Sprung ins Ungewisse
«Viele Jungvögel retten sich durch einen Sprung ins Freie. Doch sobald sie am Boden liegen, werden sie von den Altvögeln in der Regel nicht mehr versorgt und sind dringend auf Hilfe angewiesen», erklärte Baer.
Daher sei nun die Bevölkerung gefragt. Wer einen hilfsbedürftigen Jungvogel finde, solle ihn möglichst zunächst selbst versorgen. Normalerweise rät der LBV bei diesen Arten, die Tiere schnell in fachkundige Hände oder eine Auffangstation zu bringen – denn das Aufpäppeln von Mauerseglern und Schwalben ist anspruchsvoll und fehleranfällig. Tipps und weitere Informationen gibt es unter: www.wildvogelhilfe.org.
Quelle: dpa
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