
Scancars in München: Digitale Kontrolle gegen Falschparker
München plant eine neue digitale Parkraumüberwachung mit Scancars. Die Kamerawagen sollen Falschparker schneller erkennen und für mehr Ordnung im Verkehr sorgen.
Neue Technik für München
Die Stadt München will bald Scancars einsetzen. Das sind Autos mit Kameras. Sie prüfen, ob ein Fahrzeug im Halteverbot steht, auf dem Gehweg parkt oder kein gültiges Parkticket hat. Auch fehlende Anwohnerausweise sollen so auffallen.
So arbeiten die Scancars
Die Fahrzeuge erfassen Kennzeichen automatisch. Das System gleicht die Daten mit Parkberechtigungen, Schildern und Informationen zu Parkflächen ab. Wenn ein Verstoß vorliegt, folgt der Strafzettel per Post. Gespeichert werden Kennzeichen, Fahrzeugbild, Ort und Zeit verschlüsselt.
Andere Städte sind schon weiter
In Heidelberg läuft bereits ein Modellprojekt. Dort erfassten Scancars laut Bericht deutlich mehr Fahrzeuge als Kontrollen zu Fuß. Auch Hamburg testet die elektronische Kontrolle seit Anfang Juli 2026 in zwei Gebieten. In Amsterdam gibt es diese Technik schon länger.
Start in München braucht noch Zeit
In München laufen noch Vorbereitungen. Die Stadt plant Pilotprojekte. Dafür müssen Parkscheine und Parkausweise digital auswertbar sein. Ein Problem bleibt: Papier-Ausweise für Schwerbehinderte erkennt das System bisher nicht sicher.
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