
Schlauchbootunfälle auf der Isar
Laut Polizei war die Gruppe im Pullacher Ortsteil Großhesselohe südlich von München nicht wie vorgeschrieben auf den Isar-Werkkanal gewechselt, sondern auf der Isar geblieben. Dort war ihr Boot dann von einer Strömung in Richtung eines Wehrs gezogen worden.
Wenige Stunden zuvor waren zwei Personen mit ihrem Schlauchboot gekentert und in eine Wasserwalze am Isarwehr in Großhesselohe geraten. Auch sie waren verbotswidrig auf der Isar geblieben. Sie wurden durch Insassen anderer Boote gerettet, mit denen sie gemeinsam unterwegs waren.
Verletzt wurde bei den Vorfällen ersten Erkenntnissen zufolge niemand, in beiden Fällen waren aber zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Bayerische Wassergesetz eingeleitet. Sie weist in diesem Zusammenhang auch auf die Regeln zum Befahren der Isar im Landkreis München hin: Unter anderem gilt eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille, Boote dürfen nicht zusammengebunden werden, Kinder bis acht und Nichtschwimmer müssen eine Rettungsweste tragen und Glasflaschen und Musikboxen sind verboten.
Quelle: dpa
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