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 — © Blick in den leeren Luise-Kiesselbach-Tunnel in München. Foto: Marc MüllerBlick in den leeren Luise-Kiesselbach-Tunnel in München. Foto: Marc Müller

Sperrung bald aufgehoben: Luise-Kiesselbach-Tunnel in München früher wieder offen als geplant

Gute Nachrichten für Autofahrer in München: Der Luise-Kiesselbach-Tunnel wird stadteinwärts früher wieder freigegeben als ursprünglich geplant. Das ist auf Arabella München Anfrage jetzt bestätigt worden.

Wieso war der Tunnel gesperrt?

Seit Anfang Juli war die Röhre in Richtung Innenstadt gesperrt. Grund dafür waren notwendige Sanierungsarbeiten nach einem schweren Lkw-Brand im April 2024. Dabei wurden unter anderem die Tunneldecke und die technische Infrastruktur stark beschädigt.

Schäden nach Brand machten Sanierung nötig

Der Luise-Kiesselbach-Tunnel im Bereich Sendling-Westpark zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. Auf dem Mittleren Ring fahren dort täglich rund 100.000 Autos durch die beiden Röhren.

Nach dem Brand waren die Schäden zunächst nur provisorisch behoben worden, damit der Verkehr weiterlaufen konnte. Für die dauerhafte Instandsetzung wurde die Tunnelröhre stadteinwärts dann Anfang Juli komplett gesperrt. Der Verkehr musste in dieser Zeit oberirdisch umgeleitet werden.

Freigabe schon Freitag früh

Eigentlich sollte die Sperrung noch bis Anfang August dauern. Jetzt gehen die Arbeiten aber offenbar schneller voran als erwartet: Der Tunnel soll bereits morgen früh wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Für viele Pendler dürfte das eine spürbare Entlastung bringen. Vor allem im Südwesten Münchens hatte die Sperrung zuletzt immer wieder für längere Staus gesorgt.

Statement von Oberbürgermeister Dominik Krause

Oberbürgermeister Dominik Krause sagt:

„Die vorgezogene Wiedereröffnung des Luise-Kiesselbach-Tunnels ist eine gute Nachricht für Sendling-Westpark und alle, die regelmäßig auf dieser Strecke unterwegs sind. Unsere städtischen Teams haben mit den beauftragten Baufirmen in Schichten und teilweise nachts gearbeitet, um die Sperrung möglichst kurz zu halten. Dafür herzlichen Dank. Die Verkehrssituation im Münchner Westen ist gerade sehr unerfreulich. Deshalb werden wir auch bei den weiteren Instandsetzungen aufs Tempo drücken.“

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