
ADAC warnt vor Stau: Das erste August-Wochenende wird zur Geduldsprobe
Am Wochenende vom 31. Juli bis 2. August 2026 drohen auf vielen Autobahnen lange Staus. Besonders voll wird es im Süden, weil jetzt auch Bayern und Baden-Württemberg in die Sommerferien starten.
ADAC sieht eines der staureichsten Wochenenden
Der ADAC erwartet für das erste August-Wochenende eines der staureichsten Wochenenden der Saison. Jetzt sind alle Bundesländer in den Sommerferien. Viele Familien fahren in den Urlaub. Gleichzeitig nimmt auch der Rückreiseverkehr zu. Das sorgt in beide Richtungen für volle Straßen.
Süden besonders stark betroffen
Die größte Staugefahr gibt es im Süden Deutschlands. Der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg bringt besonders viele Autos auf die Straßen. Dazu kommen rund 1000 Baustellen und mehrere Sperrungen. Das bremst den Verkehr zusätzlich aus.
Diese Autobahnen sind besonders voll
Besonders belastet sind die klassischen Reiserouten Richtung Meer, Berge und Alpen. Dazu zählen laut ADAC vor allem wichtige Nord-Süd-Verbindungen und Strecken in Richtung Österreich, Italien und Schweiz. Auch auf der A31 sowie auf Routen in Richtung Süden und Alpenraum ist mit stockendem Verkehr zu rechnen.
Auch im Ausland drohen lange Wartezeiten
Nicht nur in Deutschland wird es eng. Im Ausland erwartet der ADAC sehr volle Strecken am Brenner, auf der Tauern-Autobahn und vor dem Gotthard-Tunnel. Der Fernpass ist laut ADAC wegen einer Demo zeitweise dicht. Auch Ausweichrouten können schnell überlastet sein. Am Brenner kommt zusätzlich die Baustelle an der Luegbrücke hinzu.
Grenzen und Lkw-Fahrverbot bremsen zusätzlich
An den Grenzen kann es zu Wartezeiten kommen. Das gilt vor allem bei der Rückreise nach Deutschland. Außerdem gilt bis 31. August 2026 an Samstagen von 7 bis 20 Uhr das Ferienfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf vielen Autobahnen und Bundesstraßen. Kleinbusse mit Familien sind davon nicht betroffen.
Was Autofahrer jetzt tun sollten
Wer kann, sollte Stoßzeiten meiden und mehr Zeit einplanen. Gute Chancen auf eine ruhigere Fahrt gibt es oft von Montag bis Mittwoch. Für das kommende Wochenende gilt aber vor allem: Geduld mitbringen, Pausen einplanen und aktuelle Verkehrsmeldungen prüfen.
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