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Die Polizei sammelt das Bargeld entlang der Autobahn wieder ein. (Symbolbild) — © Jan Woitas/dpaJan Woitas/dpaGesundheit in Bayern

Präventionsfonds Bayern: Bis zu 1 Million Euro für neue Gesundheitsprojekte

Der Präventionsfonds Bayern ist das neue Förderinstrument des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, mit dem Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung unter einem gemeinsamen Dach gebündelt werden. Nach rund zwei Jahrzehnten löst der Fonds das bisherige Programm „Gesund.Leben.Bayern.“ ab.

Ziel ist es, die Menschen im Freistaat zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil zu motivieren, gesundheitsförderliche Lebenswelten zu stärken und gesundheitlichen Risiken frühzeitig entgegenzuwirken. Unterstützt werden dabei Initiativen, die Erkenntnisse aus Gesundheitsförderung und Prävention in konkrete, alltagsnahe Angebote übersetzen. Auch Vorhaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die einzelne Elemente des Masterplans Prävention umsetzen, können über den Fonds unterstützt werden.

Im Mittelpunkt des aktuellen Förderaufrufs steht ein Thema, das viele Menschen unmittelbar betrifft: Bewegung. Unter dem Titel „Bayern in Bewegung – Bewegungsförderung weiterdenken“ sollen innovative Projekte unterstützt werden, die dazu beitragen, die körperliche Aktivität in Bayern zu steigern. Das Ministerium verweist darauf, dass regelmäßige Bewegung eine zentrale Grundlage für Gesundheit, Wohlbefinden und gesellschaftliche Teilhabe ist. Gleichzeitig bewegen sich viele Menschen noch immer zu wenig. Genau hier setzt die Förderung an: Gesucht werden Projekte, die neue Wege der Bewegungsförderung aufzeigen und damit einen wirksamen Beitrag zur Prävention leisten.

Gemeinsam Gesundheit stärken!

Besonders wichtig ist dabei die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel. Insgesamt stehen für den aktuellen Förderaufruf bis zu 1 Million Euro bereit. Geplant ist, bis zu zwei Einzel- oder Verbundvorhaben mit diesen Geldern zu fördern. Pro Projekt sind dabei maximal 500.000 Euro möglich. Die Laufzeit kann bis zu 36 Monate betragen. Damit macht der Freistaat deutlich, welchen Stellenwert Prävention inzwischen einnimmt: Nicht nur kleine Einzelmaßnahmen, sondern auch größere, strategisch angelegte Projekte mit Reichweite und nachhaltiger Wirkung sollen realisierbar werden. Die Summe von bis zu 1 Million Euro ist deshalb nicht nur eine finanzielle Kennzahl, sondern ein politisches Signal dafür, dass Gesundheitsförderung langfristig gestärkt werden soll.

Wer von der Förderung profitieren kann, ist klar geregelt. Mögliche Fördernehmer sind nichtkommerzielle juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts. Dazu zählen insbesondere Kommunen, Vereine, Wohlfahrtsorganisationen, wissenschaftliche Institutionen und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Auch Verbundvorhaben mit mehreren Partnern sind möglich. In solchen Fällen muss jedoch ein Partner als koordinierender Projektverantwortlicher benannt werden. Kommerzielle Organisationen sind als alleinige Fördernehmer ausgeschlossen, sie können aber Teil eines Verbundprojekts sein, sofern sie nicht die koordinierende Rolle übernehmen. Damit richtet sich der Präventionsfonds vor allem an Akteure, die öffentliche oder gemeinwohlorientierte Gesundheitsziele verfolgen und Projekte mit breiter Wirkung umsetzen können.

Wer sich weiter informieren oder direkt bewerben möchte, findet die wichtigsten Anlaufstellen ebenfalls auf der Website. Projektskizzen sollen per E-Mail an PFB-foerderung@lgl.bayern.de geschickt werden. Für rechtliche Fragen nennt das LGL dieselbe Adresse, für fachliche Fragen steht PFB-fachberatung@lgl.bayern.de zur Verfügung.

 

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