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 — © © Bild: München Tourismus, Tommy Lösch© Bild: München Tourismus, Tommy LöschOktoberfest 2026

Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, vertraute Wiesn-Momente

Auf dem Oktoberfest 2026 tut sich einiges: Es gibt frische Ideen in bekannten Zelten, mehrere Premieren auf dem Festgelände und viel Liebe zu Tradition und Handwerk. Beim Presserundgang der Stadt München wurde klar: Die Wiesn bleibt sich treu – und entwickelt sich trotzdem weiter.

Wer dieses Jahr über die Theresienwiese schlendert, kann sich auf einige Neuerungen freuen. Besonders auf der Oidn Wiesn gibt es Bewegung: Im Volkssängerzelt Schützenlisl übernimmt ein neues Wirtetrio. Michael Bietsch führt das Zelt zusammen mit Florian Fendt und Manfred Kneifel. Am altmünchnerischen Charakter soll sich dabei nicht viel ändern. Traudi Siferlinger bleibt weiter die musikalische Leiterin. Gleichzeitig sind neue Impulse bei Gastlichkeit, Qualität und Programm geplant. Auch beim Bier gibt es eine Änderung: Künftig wird Hacker-Pschorr aus dem Holzfass ausgeschenkt.

Ein echtes Stück Wiesn-Geschichte bleibt das Riesenrad. Die Schaustellerfamilie Willenborg ist seit 90 Jahren im Geschäft, ihr 50 Meter hohes Riesenrad steht schon seit 1979 auf dem Oktoberfest. Dazu passt auch eine Nachricht, die über die Wiesn hinaus wichtig ist: Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland wurde 2026 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Das würdigt ein Lebensgefühl, das für viele einfach zur Wiesn dazugehört.

Mehr Action und neue Erlebnisse

Wer Nervenkitzel sucht, findet 2026 gleich mehrere neue Gründe für eine Fahrt. Erstmals dabei ist das Rundfahrgeschäft „Shake & Roll“. Es erinnert an den klassischen Break Dance, geht aber noch einen Schritt weiter: Die Gondeln können sich frei überschlagen. So läuft jede Fahrt ein bisschen anders.

Neu auf dem Oktoberfest ist auch „Fisherman’s“. Das neue Lauf- und Spaßgeschäft setzt auf Wasserabenteuer, 3-D-Effekte und einen Parcours vor dem eigentlichen Haus. Ebenfalls Premiere feiert das „Chaos Pendel“. Das Fahrgeschäft bringt seine Gäste auf bis zu 47 Meter Höhe und sorgt mit mehreren Bewegungsachsen für ordentlich Tempo.

Frischer Wind in Zelten und Buden

Nicht nur bei den Fahrgeschäften gibt es Neues. Bodo’s Cafézelt bekommt ein komplett neues Festzelt in Holzbauweise. Die Bar wandert auf die Galerie, dazu kommt ein zusätzlicher Außenbereich. Das klingt nicht nur gemütlicher, sondern soll auch für mehr Bewegungsfreiheit sorgen.

Bei der Hühnerbraterei Poschner gibt es 2026 einen besonderen Anlass: Das Traditionsunternehmen feiert 100-jähriges Bestehen. Gleichzeitig steht der Betrieb weiter für Familienfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Neu dabei ist außerdem „Bartls Flößerstadl“. Das Zelt will die Geschichte der Flößerei in München aufgreifen und regionale Produkte in den Mittelpunkt stellen.

Unterm Strich zeigt sich: Die Wiesn 2026 verbindet Bekanntes mit frischen Ideen. Für euch heißt das: vertraute Stimmung, neue Entdeckungen – und viele gute Gründe für einen Besuch.

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