
München gewinnt im Großstädteranking
Würzburg landet auf dem 16. Platz. Nürnberg auf Rang 21 und Fürth auf 23. Schlechteste bayerische Stadt ist Augsburg. Mit Rang 24 liegt sie unter den bundesweit 71 untersuchten Städten aber immer noch komfortabel im oberen Mittelfeld. Bundesweites Schlusslicht ist Gelsenkirchen.
Die Schattenseiten der Spitze
Münchens Spitzenplatz hat aber auch Schattenseiten: Miete und Immobilienpreise sind nirgendwo höher. Und: «In kaum einer anderen untersuchten Großstadt verliert man durch Staus so viel Zeit», heißt es in der Studie. IW Consult argumentiert, je mehr wohlhabende Leute in einer Region lebten, desto höher lägen die Immobilienpreise und desto attraktiver sei das Umfeld mit Gastronomie, Kultur und Bildung.
Und München gewinnt noch in einem Zusatzranking: Die bayerische Landeshauptstadt habe das stärkste KI-Ökosystem und sei Spitze bei der KI-Startup-Dichte und Stellenausschreibungen mit KI-Bezug, heißt es. Auch bei Patentanmeldungen zu Digitalisierung und dem Anteil digitaler Vorreiterfirmen schneide die Landeshauptstadt besonders gut ab.
Frankfurt ist dynamischer
Beim Dynamikranking, das die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren abbildet, ist allerdings Frankfurt am Main vorne. Hier schafft es München als beste bayerische Stadt nur auf Rang vier.
Bei dem jährlichen Ranking werden aktuelle Lage (Niveau) und Veränderung (Dynamik) von 71 kreisfreien Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern verglichen. Es flossen über 100 Indikatoren und mehr als 50.000 Datenpunkte zu Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilien, Lebensqualität und Nachhaltigkeit ein.
Quelle: dpa
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