
So entwickelt sich in Bayern der Wohnungsbau
Bayernweit sind im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen auf den Weg gebracht worden. Nach Angaben des Bauministeriums zeigt die Statistik ein Plus von 12,3 Prozent auf – in Summe gab es zwischen Januar und Juni 29.155 erteilte Baugenehmigungen beziehungsweise abgeschlossene Genehmigungsfreistellungsverfahren. Das ist ein Plus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Es beruft sich dabei auf Zahlen des Landesamtes für Statistik.
Bernreiter: Positiver Trend setzt sich fort
«Damit setzt sich der im vergangenen Jahr begonnene positive Trend fort», sagte Bauminister Christian Bernreiter (CSU). Ziel sei es, die Dynamik weiter zu beflügeln. Dazu seien bürokratische Hürden abgebaut und «kostspielige Standards» hinterfragt worden. «In die Wohnraumförderung investiert die Staatsregierung Rekordsummen – allein in 2026 und 2027 insgesamt 3,6 Milliarden Euro – inklusive einer Milliarde aus dem Sondervermögen.»
Zugleich machte Bernreiter klar, dass das Engagement des Freistaates allein nicht ausreiche: «Der Staat kann auch in Zukunft nicht den ganzen Wohnbedarf allein decken. Es ist dringend nötig, dass der private Wohnungsbau wieder an Fahrt gewinnt, um den Bedarf decken zu können.» Dazu müsse der Bund unter anderem für verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten, Steuerentlastungen, Vereinfachung der KfW-Programme und praxistaugliche Standards sorgen.
Genehmigungen in verschiedenen Bereichen
Die neuen Zahlen würden, so hieß es weiter, nach drei bundesweit schwierigen Jahren, die im vergangenen Jahr erstmals erkennbare positive Trendwende fortsetzen. Nach der Auswertung des Landesamtes für Statistik gehen die gestiegenen Genehmigungszahlen auf sehr unterschiedliche Neubauten zurück, so das Ministerium weiter. Unter anderem bei Mehrfamilienhäusern, Ein- und Zweifamilienhäusern konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitrum erheblich mehr Wohnungen genehmigt werden.
Quelle: dpa
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