
Söder fordert: Keinen G7-Gipfel mehr in Bayern
3 Tage lang hat der G7-Gipfel sowohl in Garmisch-Partenkirchen als auch in München für einen Ausnahmezustand gesorgt.
Die Bilanz der bayerischen Polizei:
Insgesamt waren rund 18.000 Polizisten im Einsatz, allein in München mussten 400 Autos abgeschleppt werden, da sie in eingerichteten Halteverboten geparkt hatten.
Insgesamt verliefen die Demonstrationen friedlich. Es hat 37 Festnahmen gegeben und von 1400 Menschen wurden die Personalien aufgenommen. Innenminister Herrmann hat den Einsatzkräften gedankt, die für einen störungsfreien Verlauf des Treffens gesorgt hätten. Und auch den Anwohnern rund um das Schloss Elmau für ihre Geduld und Verständnis.
G7 Gipfel soll in einem anderen Bundesland stattfinden
Hermann und Söder sind zufrieden mit dem G7-Gipfel, trotzdem wünschen sich beide, dass der Gipfel künftig in einem anderen Bundesland stattfindet. Ministerpräsident Söder hat bereits andere Bundesländer als Ausrichter vorgeschlagen.
Ergebnisse des G7-Treffens:
- 4,3 Milliarden Euro für den Kampf gegen den Hunger
- weitere Unterstützung für die Ukraine: 27,9 Milliarden Euro finanzielle Unterstützung. G7 planen internationale Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine.
- Preisdeckel für russisches Öl
- G7-Staaten wollen den Export von Gold aus Russland sanktionieren
- G7-Staaten wollen einen Klimaclub gründen und an Klimazielen festhalten. Mit Indien, Indonesien, Südafrika, Senegal und Argentinien vereinbarten die G7 gemeinsame Klimaschutzanstrengungen
- 600 Milliarden Euro für weltweite Infrastruktur. Um den wachsenden Einfluss Chinas in Entwicklungsländern entgegenzutreten.
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