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Die Maschine muss tief im Münchner Untergrund arbeiten. — © Philipp von Ditfurth/dpaPhilipp von Ditfurth/dpaJetzt abstimmen

Zweite Stammstrecke: Wie soll der Tunnelbohrer heißen

München stimmt ab

Ab heute, Montag, 13. Juli 2026, könnt ihr über den Namen der ersten Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke München abstimmen. Die Deutsche Bahn hat dafür ein öffentliches Online-Voting gestartet. Bis 24. Juli 2026 entscheidet ihr, welcher Name gewinnt.

Drei Namen stehen im Finale

Im Finale stehen die Namen AnnaDonna Maria und Martha. Zuvor haben Bürgerinnen und Bürger mehr als 1.000 Vorschläge eingereicht. Das Projektteam der 2. Stammstrecke hat daraus drei Favoriten ausgewählt. Jetzt liegt die Entscheidung bei der Öffentlichkeit.

Hier geht’s zur Abstimmung!

Darum wurden diese Namen ausgewählt

Anna erinnert an Anna Boyksen. Sie schrieb sich 1906 als erste Frau in München für ein Studium der Elektrotechnik ein. Donna Maria verbindet den Startpunkt an der Donnersbergerbrücke mit dem Ziel am MarienhofMartha erinnert an Martha Schneider-Bürger. Sie machte 1927 in München ihren Abschluss als erste deutsche Diplom-Bauingenieurin.

Darum haben Tunnelbohrer weibliche Namen

Tunnelbohrmaschinen tragen traditionell weibliche Namen. Der Brauch geht auf die Heilige Barbara zurück. Sie gilt als Schutzpatronin der Bergleute und Mineure. Der Name soll Schutz und Glück für die Arbeit unter der Erde bringen.

Das könnt ihr gewinnen

Mitmachen lohnt sich doppelt. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost die Deutsche Bahn eine exklusive Führung zur Tunnelbohrmaschine am 12. oder 13. September 2026. Die Maschine ist rund 178 Meter lang, wiegt etwa 700 Tonnen und soll ab September 2026 einen rund drei Kilometer langen Erkundungs- und Rettungsstollen bauen.

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