Riesiges Datenleck 10.11.2025

1,3 Milliarden Passwörter im Internet: Wie ihr euch jetzt sichert

Das Internet steht Kopf: Bei einem bislang einmaligen Vorfall sind fast zwei Milliarden einzelne E-Mail-Adressen und 1,3 Milliarden Passwörter in einem massiven Leak aufgetaucht und frei zugänglich.

So prüft ihr ob eure Passwörter betroffen sind

Gebt eure E‑Mail‑Adresse oder euer Passwort auf der Prüfseite von Have I Been Pwned ein. Erscheint dort ein rotes Warnsignal mit dem Verweis auf das Synthient Credential Stuffing Threat Data Breach (April 2025), dann stehen eure Daten in diesem riesigen Datensatz.

Was ihr jetzt tun solltet

Keine Panik — nur weil eure Daten im Leak auftauchen, heißt das nicht automatisch, dass Kriminelle sie schon nutzen. Sie sind aber prinzipiell im Darknet auffindbar, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie irgendwann missbraucht werden. Folgende Schritte senken euer Risiko deutlich:

1. Findet heraus, ob eure E‑Mail-Adresse oder euer Passwort betroffen ist.
2. Verwendet einen Passwort-Manager, um für jeden Dienst sichere und individuelle Passwörter zu erstellen.
3. Schaltet die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei allen wichtigen Konten ein, um einen zusätzlichen Schutz zu aktivieren.
4. Ändert umgehend alle Passwörter, die im Leak auftauchen – auch wenn sie schon älter sind und vor allem wenn ihr ein Passwort für mehrere Websites verwendet.

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