17.06.2015

Am Sonntag: Welt-Giraffentag in Hellabrunn

Am längsten Tag des Jahres und zum Sommerbeginn am Sonntag, den 21. Juni 2015, beteiligt sich Hellabrunn zum zweiten Mal am Welt-Giraffentag. Ins Leben gerufen hat ihn die Giraffe Conservation Foundation (GCF), um auf bedrohte, wildlebende Giraffen aufmerksam zu machen.

Zoodirektor Rasem Baban ist es wichtig, an Aktionstagen wie dem Internationalen Tag der Biodiversität oder dem Welt-Giraffentag teilzunehmen: „Wir möchten den Welt-Giraffentag nutzen, um unsere Besucher über Biologie, Bedrohung und Schutz der größten Landsäugetiere zu informieren. Am Sonntag, den 21. Juni stehen von 10 Uhr bis 17 Uhr Tierpark-Guides in der afrikanischen Giraffensavanne als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.“

Auch wenn Giraffen auf Safaris in Afrika noch regelmäßig gesichtet werden, sind die Bestände aller Unterarten rückläufig. Zwei Unterarten gelten sogar als bedroht: die Westafrikanische Giraffe und die Rothschildgiraffe. Anlässlich des diesjährigen Welt-Giraffentags sammelt der Münchner Tierpark Spenden für die „Operation Twiga“ zum Schutz der Rothschildgiraffen in Uganda.

In der 2013 eröffneten, 10.000 Quadratmeter großen Giraffensavanne im Münchner Tierpark leben in direkter Nachbarschaft zu Erdmännchen und Stachelschweinen momentan zwei afrikanische Netzgiraffen: Bahati (3) und Naledi. Netzgiraffen kommen in freier Wildbahn in Kenia, Äthiopien und Somalia vor.


Giraffen Bahati und Naledi (vorne); Hellabrunn, 2015

Münchner Tierpark Hellabrunn

 

 

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