Schon jetzt kommt die Hälfte von Bayerns Öl aus Kasachstan
Bislang erhält Bayern rund 50 Prozent seines Erdöls aus Kasachstan. Schon 2025 hatte das Land seine Lieferungen um 44 Prozent gesteigert. Im Gegenzug bot Beißwenger an, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Kasachstan mit bayerischer Technologie zu unterstützen.
«Wir stärken unsere außenwirtschaftliche und geopolitische Widerstandsfähigkeit durch die Neuauflage der Zusammenarbeit mit Kasachstan», sagte Beißwenger bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung. Gerade in Zeiten globaler Verwerfungen setze Bayern auf Diversifizierung, verlässliche Partnerschaften und neue Märkte – «immer auf der Grundlage von Rechtssicherheit und wechselseitigem Nutzen. Nur wenn beide Seiten profitieren, entstehen stabile Partnerschaften.»
Kasachstan lobt Bayerns wirtschaftliche Stärke
Bayern sei aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke für Kasachstan besonders interessant, betonte laut Angaben der kasachische Außenminister Alibek Kuantyrow. Deshalb bestehe großes Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit. Kasachstan leiste einen erheblichen Beitrag für die Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen und Seltenen Erden und erhoffe sich seinerseits Unterstützung bei der Erkundung, Förderung und Verarbeitung.