Dynamische Preise beim Skifahren sind ein relativ neues Phänomen, das sich in den letzten Jahren vor allem in Schweizer Skigebieten etabliert hat. Dieses Preismodell ähnelt dem, was man von Flugbuchungen oder Hotels kennt und bringt sowohl Vor- als auch Nachteile für Skifahrer mit sich.
Beim dynamischen Pricing werden die Preise für Skitickets nicht mehr statisch festgelegt, sondern variieren basierend auf verschiedenen Faktoren:
Ein Algorithmus berechnet den Preis kontinuierlich neu, wobei generell gilt: Je früher gebucht wird, desto günstiger ist in der Regel der Preis.
Dynamische Preise finden vor allem in größeren Schweizer Skigebieten Anwendung. Bekannte Beispiele sind:
Vorteile:
Nachteile:
Die Preisunterschiede können erheblich sein:
Dynamische Preise beim Skifahren sind eine Entwicklung, die sich wahrscheinlich weiter ausbreiten wird. Skifahrer sollten sich darauf einstellen und ihre Buchungsstrategie entsprechend anpassen, um von möglichen Vorteilen zu profitieren und gleichzeitig die Nachteile zu minimieren.
Hier profitieren Online-Frühbucher. Im Skigebiet Sölden gibt´s einen Rabatt von bis zu 22 Prozent, wenn man online kauft. Die Tageskarte kostet dort 79 Euro, wenn man sie online kauft unter 70 Euro. Am Mölltaler Gletscher gibt es dynamische Tarife, die Preise werden am jeweiligen Skitag je nach Nachfrage ermittelt. Auch im Montafon in Vorarlberg haben viele Gebiete auf Dynamic Pricing umgestellt. Ein Algorithmus berechnet die Tarife für Tages- und Mehrtagestickets täglich neu. Bei den Planai-Hochwurzen-Bahnen in Schladming und Umgebung zahlen Online-Frühbucher statt 76,50 Euro nur 65 Euro. „Dynamische“ Ticketpreise gibt es in Schladming aber nicht. Am Arlberg und in der Region Zell am See-Kaprun verzichtet man ebenfalls auf „Dynamic Pricing“. Und auch bei den Münchner Hausbergen, wie zum Beispiel am Sudelfeld gibt es Fixpreise.