Die Mitarbeiter im bayerischen Nahverkehr bekommen bald mehr Geld. Außerdem müssen sie in Zukunft weniger Stunden pro Woche arbeiten.
Rund 9.000 Menschen arbeiten in Bayern im kommunalen Nahverkehr. Sie fahren zum Beispiel Busse oder U-Bahnen. Diese Mitarbeiter bekommen jetzt insgesamt sieben Prozent mehr Lohn. Die Erhöhung passiert in drei Schritten. Zuerst gibt es rückwirkend ab Januar 4,1 Prozent mehr Geld. Im September steigt der Lohn um ein weiteres Prozent. Im nächsten Jahr im Januar kommen noch einmal 1,9 Prozent dazu.
Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber haben auch über die Arbeitszeit gesprochen. Ab dem Jahr 2029 müssen die Mitarbeiter weniger arbeiten. Die Arbeitszeit sinkt dann auf 37,5 Stunden pro Woche. Auch die Pausen zwischen den Arbeitstagen ändern sich. Zwischen zwei Schichten müssen in Zukunft mindestens 10,5 Stunden Ruhezeit liegen. Das ist wichtig für die Erholung der Fahrer.
In den letzten Wochen gab es viele Streiks im Nahverkehr. Fahrgäste mussten oft lange warten oder andere Wege finden. Damit ist jetzt Schluss. Die Verhandlungen waren schwierig und dauerten fünf Runden lang. Gestern Nacht gab es aber endlich eine Einigung. Neue Warnstreiks wird es deshalb vorerst nicht geben. Der Tarifkonflikt ist beendet.