Absperrband an einer Straße zwischen Rodacherbrunn und Nordhalben. Foto: Daniel Karmann/Archiv
12.07.2016

Fall Peggy: Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler haben im Fall Peggy auch nach der intensiven Spurensuche vergangene Woche vorerst keine neuen Erkenntnisse. «Wir haben keinen Verdächtigen und bisher keinen wesentlichen Fortschritt», sagte Oberstaatsanwalt Herbert Potzel der Deutschen Presse-Agentur.

Die Ermittler wollen die Bevölkerung in die Ermittlungen einbinden und insbesondere die Einrichtung eines Hinweistelefons bekanntgeben. Der Fall Peggy wird demnach am Mittwoch erneut in der Sendung «Aktenzeichen XY» thematisiert.

Die Nummer der SOKO Peggy: 0921 – 5061414

Der Fall Peggy beschäftigt Behörden und Öffentlichkeit seit 15 Jahren. Die Neunjährige aus dem oberfränkischen Lichtenberg war im Mai 2001 nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Anfang Juli dieses Jahres hatte ein Pilzsammler in einem Wald im thüringischen Landkreis Saale-Orla Skelettreste, die von dem verschwundenen Mädchen stammen, gefunden. Seither verfolgten die Ermittler neue Hinweise. «Die Erkenntnisse seit Samstag bieten ganz klar neue Ermittlungsansätze», hatte ein Sprecher der Polizei in Oberfranken am vergangenen Freitag gesagt, ohne Details zu nennen.

Das in einem Wald gefundene Skelett der jahrelang vermissten Schülerin Peggy ist nicht vollständig. Zudem fehlten Kleidungsstücke des Mädchens sowie jede Spur vom Schulranzen, sagte der Leiter der Sonderkommission Peggy, Kriminaloberrat Uwe Ebner, am Dienstag in Bayreuth. Weitere Fragen zu dem rätselhaften Fall könnten daher derzeit nicht beantwortet werden.

Die Neunjährige aus dem oberfränkischen Lichtenberg war im Mai 2001 nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Anfang Juli dieses Jahres hatte ein Pilzsammler in einem Wald im thüringischen Landkreis Saale-Orla Skelettreste von dem Mädchen gefunden.

dpa-infocom

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