Am Donnerstagabend (21. Mai) warf ein 35-jähriger Mann am Münchner Hauptbahnhof einen Feuerwerkskörper in Richtung wartender Passanten. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Die Bundespolizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Gegen 19:30 Uhr beobachtete eine Streife der Bundespolizeiinspektion München am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofs, wie ein 35-jähriger polnischer Staatsangehöriger einen Feuerwerkskörper in Richtung einer Menschenmenge warf. Die Personen warteten zu diesem Zeitpunkt an einer Ampelanlage.
Der Feuerwerkskörper explodierte unmittelbar neben den Passanten. Mehrere Personen sprangen erschrocken zur Seite, setzten ihren Weg jedoch unmittelbar fort. Geschädigte Personen meldeten sich bislang nicht bei der Bundespolizei.
Die eingesetzten Beamten kontrollierten den 35-Jährigen noch vor Ort. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurde die Vorführung des Tatverdächtigen beim Haftrichter für den Folgetag angeordnet. Die Bundespolizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den bereits einschlägig vorbestraften Polen.