Den größten Teil ihres Lebens verbringen die Käfer demnach unterirdisch als Larve. In den drei Jahren Larvenstadium frisst die Käferlarve laut Richter Unmengen an kleinen Schnecken. Das freue auch Gärtnerinnen und Gärtner. Um Glühwürmchen zu helfen, sollte man im Garten nach Möglichkeit kleinere heimische Laubbäume und Sträucher anpflanzen, Laub- und Reisighaufen liegen lassen und zum Beispiel einen Teich oder ein Hochstaudenbeet anlegen. Zudem sollte man im Garten auf eine nächtliche Beleuchtung verzichten. «So finden sich Männchen und Weibchen leichter und die nächste Generation Glühwürmchen ist gesichert.»
Bei den in Bayern fliegenden Exemplaren handelt es sich laut LBV meist um den Kleinen Leuchtkäfer, bei dem sowohl Männchen als auch Weibchen leuchten. Das flügellose Weibchen sitze dann auf Ästen im Gebüsch oder auch auf hohen Grashalmen und locke mit ihrem leuchtenden Hinterleib vorbeifliegende Männchen an.
Macht euren Garten Glühwürmchen-freundlich! Das klappt so:
Quelle: dpa