Der Zoll und die Polizei haben am Mittwoch viele Geschäfte im Münchner Bahnhofsviertel kontrolliert. Dabei fanden die Beamten Drogen, unversteuerten Tabak und stellten viele Verstöße gegen Gesetze fest.
Am Mittwochabend gab es eine große Prüfung in der Ludwigsvorstadt. Über 100 Beamte vom Hauptzollamt München und 400 Polizisten arbeiteten zusammen. Auch die Feuerwehr und Experten für Lebensmittel waren dabei. Die Beamten sperrten Teile der Landwehrstraße für den Verkehr. Es gab deshalb Staus in diesem Bereich.
Das Ziel der Aktion war der Kampf gegen Schwarzarbeit. Die Beamten besuchten insgesamt 80 Betriebe. Dazu gehörten Friseursalons, Shisha-Bars und kleinere Läden. Sie prüften, ob die Angestellten genug Lohn bekommen. Sie schauten auch nach, ob der Tabak in den Bars erlaubt und sicher ist. Die Feuerwehr prüfte den Brandschutz in den Gebäuden.
Die Bilanz der Aktion ist umfangreich. Die Ermittler fanden 23 Verstöße gegen den Mindestlohn und 28 Fälle von illegaler Arbeit. Die Polizei nahm drei Personen fest, die sie schon länger mit einem Haftbefehl suchten. Außerdem stellten die Beamten Kokain, Marihuana und viel Bargeld sicher. Es besteht der Verdacht auf Geldwäsche. Die Kontrolleure für Lebensmittel entdeckten zudem Probleme mit der Hygiene.