Heute startet in Dachau die groß angelegte Anti-Terror-Übung "GETEX 2026". Polizei, Bundeswehr und Feuerwehr trainieren drei Tage lang die Zusammenarbeit bei einem Anschlagsszenario. Also: Kein Grund zur Panik.
Wenn in den nächsten Tagen in und um Dachau vermehrt Polizei- und Militärfahrzeuge unterwegs sind, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung.
Ab Dienstag (17. März), bis einschließlich Donnerstag (19. März), proben die Bayerische Polizei und die Bundeswehr gemeinsam den Ernstfall. Die Bevölkerung wird von dem Einsatz im Alltag so gut wie nichts mitbekommen.
Bei der Übung mit dem Namen "GETEX 2026" geht es um die Terrorabwehr. Konkret simulieren die Einsatzkräfte ein komplexes Sabotage-Anschlagsszenario.
Das Ziel: Die Zusammenarbeit und Einsatzkoordination der verschiedenen Behörden bei extremen Gefahrenlagen soll weiter verbessert werden, damit im absoluten Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
Es nehmen rund 150 Polizistinnen und Polizisten, 25 Feldjäger der Bundeswehr sowie 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München teil. Um das Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten, sind außerdem rund 120 spezielle Übungsdarsteller der Polizei im Einsatz.
Nein, das bayerische Innenministerium betont, dass sich das komplette Szenario ausschließlich auf dem abgeschirmten Gelände der VI. Bereitschaftspolizeiabteilung am John-F.-Kennedy-Platz abspielt. Es sind daher keine Beeinträchtigungen, Straßensperrungen oder Gefahren für die Bevölkerung zu erwarten.