Heute ist der erste Jahrestag des traurigen Unfalls an der Eisbachwelle. Die Stadt München arbeitet hart daran, dass Surfen dort bald wieder sicher möglich ist.
Am 16. April 2025 passierte ein schweres Unglück an der Eisbachwelle in München. Eine 33-jährige Frau verunglückte beim Surfen und starb später im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft untersuchte den Fall genau. Eine klare Ursache für den Unfall fanden die Fachleute aber nicht.
Bürgermeister Krause möchte das Surfen am Eisbach wieder erlauben. Die Stadt München arbeitet dafür mit Surferinnen, Surfern und Experten zusammen. Das Ziel ist eine Lösung, die rechtlich sicher ist. Alle Beteiligten wollen, dass der Sport am Eisbach eine Zukunft hat.
„Der Tod der Surferin vor einem Jahr hat uns alle erschüttert. Ich bin in diesen Tagen mit meinen Gedanken bei den Hinterbliebenen. Der tragische Unfall hat die rechtliche Situation an der Welle verändert. Wir sind deshalb als Stadt München rechtlich verpflichtet, die unter den gegebenen Umständen gebotene Verkehrssicherheit an der Welle herzustellen. Das Surfen am Eisbach ist Teil des Münchner Lebensgefühls, die Eisbachwelle ist ein Wahrzeichen der Stadt München. Ich unterstütze deshalb alle Versuche, damit ein so sicheres Surfen wie möglich am Eisbach stattfinden kann und hoffe, dass wir bis zu den Sommerferien eine Lösung finden.“
Bürgermeister Dominik Krause
Professor Robert Meier-Staude von der Hochschule München macht Versuche direkt am Wasser. Er möchte eine neue Konstruktion einbauen. Diese Technik soll eine dauerhafte Welle erzeugen. Ohne Hilfe gibt es nur an etwa 40 Tagen im Jahr eine gute Welle zum Surfen. Die ersten Versuche sehen sehr gut aus.
Das Baureferat plant zusätzlich weitere Möglichkeiten für einen sicheren Einbau. Dabei helfen Forscher aus Hamburg und Innsbruck. Diese Pläne sind ein Ersatz, falls die aktuellen Versuche nicht funktionieren. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat diesen Auftrag gegeben. Die Sicherheit der Menschen ist für die Stadt das wichtigste Ziel.