«Die Stimmung ist gut, wenn man gewinnt», sagte Kauczinski. Man sei jetzt in einer Phase angekommen, in der acht bis neun Teams um «das begehrte Ziel kämpfen», also den Aufstieg in die 2. Liga. Der 56-Jährige hat das schon mit zwei Vereinen geschafft: 2013 mit dem Karlsruher SC und vor drei Jahren – über die Relegation – mit dem aktuellen Gegner Wehen Wiesbaden.
Wehen Wiesbaden «unter dem Radar»
«Es war eine schöne Zeit, ich blicke da gerne drauf zurück», sagte Kauczinski. Sein Ex-Verein ist «ein Geheimtipp auf den Aufstieg, die fliegen ein bisschen unter dem Radar».
Gelingt ihm nun als Drittliga-Trainer der Aufstiegs-Hattrick mit 1860? Und wie viele Siege braucht es dafür wohl noch? «Keine Ahnung. Damit beschäftige ich mich nicht. Mit solchen Rechnungen braucht man gar nicht erst anzufangen», wehrte der erfahrene Coach ab. Maßgeblich bleibt für ihn stets die Leistung seiner Mannschaft. «Es sind jetzt nur noch Endspiele.» Kapitän Thore Jacobsen fehlt wegen einer Gelb-Sperre.