Die bekannte Eisbachwelle in München könnte bald zurückkehren. Ein Unternehmer plant, die berühmte Surfer-Attraktion mithilfe seines Privatvermögens zu retten.
Seit Monaten ist die berühmte Eisbachwelle in München verschwunden. Aufgrund von Bauarbeiten im Bachbett bildet sich die Welle seit Oktober 2025 nicht mehr, was für Surfer und Touristen ein großes Ärgernis ist. Die Diskussionen um die Wiederherstellung ziehen sich hin.
Aljoscha Lubos, ein Krankenhausunternehmer aus München, möchte die Eisbachwelle nun retten. Er plant, mit seinem Privatvermögen die nötigen Baumaßnahmen zu finanzieren. Neben den Baukosten von 250.000 Euro, rechnet er mit monatlichen Personalkosten für Rettungsschwimmer von bis zu 20.000 Euro. So könnte auch zukünftig für mehr Sicherheit an der Welle gesorgt sein.
Lubos möchte als Pächter für die Eisbachwelle fungieren. Er vergleicht sein Vorhaben mit einem privat geführten Schwimmbad. Damit die Welle wieder eine sichere Touristenattraktion wird, würde es einen Vertrag zwischen dem Münchner Unternehmer und der Stadt sowie der Verwaltung des Englischen Gartens geben.
Lubos' Engagement hat nicht nur finanzielle Gründe. Er wohnt im Lehel, also in der Nähe der Welle und sieht sie als festen Bestandteil von München. Sein Plan, die Eisbachwelle zu retten, zeugt von seiner Verbundenheit zur Stadt und deren Geschichte. In der kommenden Woche möchte er sich mit den Surfern treffen, um seinen Vorschlag zu besprechen.