"Polizei" steht auf der Motorhaube eines Einsatzwagens. Foto: J. Büttner/dpa-Zentralbild/Archiv
18.07.2019

Öffentlichkeitsfahndung nach Landfriedensbruch

Dabei schlugen nach derzeitigem Ermittlungsstand ca. 100 Personen (jeweils ca. 50 Personen auf jeder Seite) auf offener Straße aufeinander ein. Mindestens eine Person musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.

Bezüglich dieser Vorfälle wird beim Kommissariat 23 (Koordinierungsgruppe Fußball) ein Ermittlungsverfahren wegen eines Landfriedensbruchs geführt.

Bisher konnten 50 Tatverdächtige ermittelt werden.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten noch fünf weitere, bis dato unbekannte Täter als Teilnehmer des Landfriedensbruchs ermittelt werden. Bei diesen handelt es sich um Anhänger des FC Bayern München.

Um diese zu identifizieren, wurde durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München, auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I, ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle anderen Fahndungsmaßnahmen ohne Erfolg veranlasst worden.

Zeugenaufruf:

Personen, die zu den Tatverdächtigen auf den Lichtbildern sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


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