Am Freitag, 01.05.2026, gegen 03:00 Uhr, sind bei der Polizei mehrere Meldungen über eine verletzte Person an der Kreuzung
Bayerstraße/Schillerstraße eingegangen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden mehrere Streifenbesatzungen zum Einsatzort geschickt.
Vor Ort konnte ein 43-Jähriger mit griechischer und georgischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München festgestellt werden.
Er wies mehrere Wunden auf, die durch spitze Gewalteinwirkung verursacht worden waren. Der 43-Jährige wurde daraufhin durch einen Rettungsdienst medizinisch behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen waren im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung mit einer bislang unbekannten männlichen Person zugefügt worden.
Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung erbrachte damals keine Hinweise auf den unbekannten Täter.
Neben der ersten polizeilichen Aufnahme wurden umfassende Maßnahmen zur Spurensicherung eingeleitet. Noch am Tatort übernahm das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) der Münchner Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Im Rahmen dieser Ermittlungen konnten mittlerweile Fotos aus Überwachungskameras ausgewertet und gesichert werden. Daraus ergibt sich ein konkreter Tatverdacht gegen einen bislang noch unbekannten Täter. Dieser soll dem 43-Jährigen die schweren Verletzungen zugefügt und sich anschließend vom Tatort entfernt haben. Der Geschädigte befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.
Männlich, 35 – 40 Jahre alt, dunkle kurze Haare, dunkler Vollbart. Bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarzem Kapuzenpullover, weißem T-Shirt, grau weiß gestreifte Turnschuhe
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen