«Unsere Investition in Penzberg ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland», sagt der Chef der Roche-Gruppe, Thomas Schinecker. «Indem wir Forschungsideen schneller in die Marktreife überführen, stärken wir gezielt die Wettbewerbsfähigkeit Europas und leisten einen wichtigen Beitrag zur resilienten Gesundheitsversorgung in einem zunehmend volatilen globalen Umfeld.»
In dem neuen Zentrum will Roche an In-vitro-Diagnostika für mehrere Bereiche arbeiten, Beispielsweise für Alzheimer und Multiple Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionskrankheiten sowie an spezifischen Testverfahren für die personalisierte Medizin.
Herzstück des Gebäudes ist laut Roche der vollautomatisierte «Cube» (Würfel) ein zentrales Probenlager, in dem 2,5 Millionen biologische Proben bei minus 80 Grad Celsius gelagert werden. Sie bilden demnach die Grundlage für die Entwicklung neuer Tests, die Optimierung bestehender Verfahren und sorgen dafür, dass Diagnosen zuverlässig, schnell und reproduzierbar sind.