Ab Montag, den 18. Mai 2026, beginnt die umfassende Sanierung der U-Bahnhöfe Poccistraße und Goetheplatz. Bis Sommer 2027 wird es auf den Linien U3 und U6 zu massiven Einschränkungen und Schienenersatzverkehr (SEV) kommen.
Die Stationen Poccistraße und Goetheplatz gehören zu den ältesten im Münchner Netz und sind in einem kritischen Zustand. Vor allem an der Poccistraße ist Eile geboten: Korrodierter Spannbeton und Risse in den Spanndrähten gefährden die Statik. Die Sanierung, die allein für diesen Bahnhof rund 62 Millionen Euro kosten soll, ist laut MVG unaufschiebbar.
Die Arbeiten ziehen sich über 15 Monate hinweg, sind jedoch in drei Phasen unterteilt, um Großereignisse wie das Oktoberfest nicht zu behindern:
Gute Nachricht: Während der Wiesn sowie von der Adventszeit bis zum Frühjahr 2027 ruhen die Bauarbeiten, und die U-Bahnen fahren regulär.
Da zwischen Sendlinger Tor und Implerstraße keine Züge rollen können, richtet die MVG zwei leistungsstarke Ersatzbuslinien ein:
Die U-Bahnen selbst fahren in dieser Zeit nur auf Teilstrecken (z. B. Moosach bis Sendlinger Tor oder Klinikum Großhadern bis Implerstraße) in veränderten Takten.
Die Sanierung ist nicht nur eine statische Notwendigkeit, sondern bringt auch Modernisierungen mit sich: