© Bild: Michael Nagy / Presseamt
Brauch aus dem 15. Jahrhundert 18.02.2026

Traditionelles Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen

In Anlehnung an einen im 15. Jahrhundert erstmals dokumentierten Münchner Brauch trat Oberbürgermeister Dieter Reiter heute am Aschermittwoch zum traditionellen Geldbeutelwaschen auf dem Marienplatz an. Vor einer Vielzahl von Zuschauer*innen und unterstützt vom Hacker-Pschorr-Durstlöschzug tauchte OB Reiter das Stadtsäckel in den Fischbrunnen ein und erinnerte an die lange Tradition dieses Brauchs.

Damit machte das Dienstpersonal bereits vor Jahrhunderten seine Herrschaft darauf aufmerksam, dass nach den ausgelassenen Faschingsfeierlichkeiten die Kassen leer waren und wieder aufgefüllt werden mussten.

Oberbürgermeister Dieter Reiter:

„Ob das Geldbeutelwaschen tatsächlich etwas bewirkt, wissen wir nicht, aber eines hat sich gezeigt: Dass das Geldbeutelwaschen im letzten Jahr ausfallen musste, hat sich nicht gerade positiv auf die städtischen Finanzen ausgewirkt. Deswegen hoffen wir, dass es dieses Jahr hilft und das Stadtsäckel nicht so leer bleibt, wie es jetzt gerade ist.“

Neben Bürgermeister Dominik Krause, Bürgermeisterin Verena Dietl und Stadtkämmerer Christoph Frey nahmen am traditionellen Geldbeutelwaschen auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtrat teil.

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