Der Warnstreik wurde beendet. Der Nahverkehr hat seit 4 Uhr morgens seinen Betrieb wieder aufgenommen.
Verdi ruft wieder zum Warnstreik im kommunalen Nahverkehr auf – auch bei uns in München.
Der ÖPNV wird von Mittwochvormittag, 18.03.26, ab 11 Uhr bis Freitag früh, 20.03.26, bis 04:00 Uhr bestreikt.
Betroffen sind U-Bahnen, Trams und Busse – sie stehen weitestgehend. Die S-Bahn sowie Regional- und Fernzüge werden nicht bestreikt.
Achtung: Bereits ab 9 Uhr wird der Betrieb langsam ausgedünnt bei U-Bahn und Tram. Ab 11 Uhr wird auf das Notnetz umgestellt.
Wie bei jedem Streik bereitet sich die MVG im Vorfeld auf Grundlage eines Notfahrplans vor.
U3/U6 – Betrieb im Abschnitt Feldmoching – Hauptbahnhof – Giesing – Innsbrucker Ring – Neuperlach Süd, etwa alle 15 Minuten, ab 22 Uhr mind. alle 20 Minuten
Betrieb im Abschnitt Fürstenried West – Brudermühlstraße – Implerstraße – Marienplatz – Fröttmaning, etwa alle 10 Minuten, ab 22 Uhr mind. alle 20 Minuten
Alle anderen Abschnitte und Linien außer Betrieb
Bitte beachten Sie: Die U-Bahnfahrten werden nicht in der Fahrplanauskunft (Verbindungen und Abfahrten) angezeigt.
Betrieb auf der Linie 20 (10-Minuten-Takt), ab 22:30 Uhr mind. alle 20 Minuten
Betrieb auf der Linie 25 (10-Minuten-Takt), ab 19:30 Uhr mind. alle 20 Minuten
Alle anderen Linien außer Betrieb
Betrieb auf nahezu allen Linien in der ganzen Stadt, aber in reduzierter Taktung
Engpässe und teilweise größere Unregelmäßigkeiten wegen Stau
Auf diesen Linien fahren die Busse zumeist alle 20 bis 30 Minuten: X30, X35, X36, X80, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58/68, 59, 60, 62, 63, 132, 135, 142, 143, 145, 150, 151, 153, 154, 157, 160, 161, 162, 164, 168, 174, 180, 181, 182
Auf diesen Linien fahren die Busse in größeren Abständen, teilweise nur alle 40 Minuten oder stündlich: 100, 130, 134, 136, 139, 140, 141, 144, 149, 155, 158, 159, 163, 165, 166, 167, 169, 170, 171, 172, 173, 175, 177, 178, 179, 183, 184, 185, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197, 198, 199
Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Home Office einzuplanen, wenn möglich.
Weitere Infos findet ihr hier.
Verdi will mit den Aktionen Druck für die laufenden Tarifverhandlungen machen. Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern kritisiert die Streiks und wirft der Gewerkschaft vor, Mitglieder werben zu wollen. Verdi weist dies zurück und betont die Notwendigkeit besserer Arbeitsbedingungen und Entlohnung für die Beschäftigten.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für 23. März in Nürnberg angesetzt.
Nach aktuellem Stand ruft Verdi diese Woche neben München noch in folgenden bayerischen Städten zu Aktionen auf: