Stefan Puchner/dpa
Update - Streik wird verlängert 16.03.2026

Mittwoch bis Freitag: Neuer Warnstreik im Nahverkehr in München

Update (16:00 Uhr): Streik startet schon ab Mittwochvormittag

Verdi verlängert den Warnstreik: Er startet schon ab Mittwochvormittag!

In München sind die Beschäftigten des kommunalen Nahverkehrs daher von Mittwoch, den 18. März 2026, ab 11:00 Uhr bis Freitag, den 20. März 2026, um 04:00 Uhr zum Streik aufgerufen.

Betroffen sind U-Bahnen, Trams und Busse – sie stehen weitestgehend. Die S-Bahn sowie Regional- und Fernzüge werden nicht bestreikt.

Hintergrund des Streiks

Eine nennenswerte Annäherung konnte noch nicht erzielt werden. Die ver.di-Verhandlungsführung machte deutlich, dass die Beschäftigten dringend spürbare Verbesserungen sowohl beim Entgelt als auch bei den Arbeitsbedingungen benötigen.
Vor diesem Hintergrund sieht ver.di derzeit keine andere Möglichkeit, als den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde am 23. März 2026 deutlich zu erhöhen.


Ursprungsmeldung (10:20 Uhr)

Verdi ruft zu Warnstreiks im ÖPNV in Bayern auf – betroffen auch München

Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, dass es in Bayern erneut Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) geben wird. Am Donnerstag, 19. März 2026, sollen zahlreiche Städte betroffen sein, so berichten zahlreiche Medien – darunter auch München.

Damit ist zu erwarten, dass U-Bahnen, Busse und Trambahnen in München weitgehend ausfallen. Pendler und Reisende müssen mit erheblichen Verzögerungen und Ausfällen rechnen. Bitte informiert euch frühzeitig über Alternativen.

Wo und wann wird gestreikt?

Nach aktuellem Stand ruft Verdi am Donnerstag in folgenden bayerischen Städten zu Aktionen auf:

Die Streiks könnten diesmal nicht ganztägig, sondern auch nur nach der morgendlichen Rushhour stattfinden. Das genaue Ausmaß ist allerdings noch nicht bekannt.

Hintergrund

Verdi will mit den Aktionen Druck für die laufenden Tarifverhandlungen machen. Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern kritisiert die Streiks und wirft der Gewerkschaft vor, Mitglieder werben zu wollen. Verdi weist dies zurück und betont die Notwendigkeit besserer Arbeitsbedingungen und Entlohnung für die Beschäftigten.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für 23. März in Nürnberg angesetzt.

Zur Übersicht

Auch interessant