
Unfälle mit E-Scootern steigen weiter an
So erlag ein Fußgänger seinen Verletzungen, nachdem er über einen auf dem Gehweg abgestellten Roller gestürzt war. Ein Pedelec-Fahrer starb, weil er auf dem Radweg von einem entgegenkommenden E-Scooter-Fahrer übersehen wurde, der durch sein Smartphone abgelenkt war. In einem weiteren Fall prallte ein Nutzer alleinbeteiligt gegen eine Straßenlaterne und verletzte sich tödlich.
Unfallfahrer immer öfter betrunken
Nach Angaben des Innenministeriums stieg die Zahl alkoholisierter Beteiligter bei Unfällen mit E-Scootern erneut an, diesmal um 6,6 Prozent auf 195. Auch die Zahl der durch Cannabis oder andere Drogen beeinflussten Beteiligten nahm von 21 auf 24 zu. Sämtliche Zahlen stehen noch unter Vorbehalt, weil es bei diesen frühen Auswertungen regelmäßig noch zu Nachmeldungen kommt.
Insgesamt wurden bis Ende Oktober 1.174 Verstöße im Bereich der Elektrokleinstfahrzeuge geahndet (bis Oktober 2024: 1.331 inklusive Nachmeldungen). Dabei wurden die Fahrerinnen und Fahrer überwiegend wegen Alkoholbeeinflussung (668 Verstöße), Cannabisbeeinflussung (301 Verstöße) und sonstiger Drogenbeeinflussung (136 Verstöße) angezeigt. Neben E-Scooter fallen in die Kategorie Elektrokleinstfahrzeuge auch andere Gefährte wie Segways.
Quelle: dpa
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