
München gedenkt der Opfer nach dem CSD-Anschlag in Berlin
Nach dem Anschlag auf den CSD Berlin lädt die queere Community in München am Montagabend zu einer Mahnwache auf dem Marienplatz ein. Dort stehen Trauer, Solidarität und das Gedenken an die Opfer im Mittelpunkt.
Mahnwache in München am Marienplatz
München reagiert mit einer stillen und kurzen Gedenkfeier auf den Anschlag in Berlin. Die Mahnwache beginnt am Montag, 27. Juli 2026, um 19 Uhr auf dem Marienplatz. Dort sprechen Alexander Kluge, Geschäftsführer des Münchner CSD, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtspitze und Community. Zum Abschluss singt Piana Electric das Lied „Somewhere over the rainbow“. Besucherinnen und Besucher können Blumen oder Kerzen ablegen.
Das ist passiert: CSD-Anschlag in Berlin
Am Samstagabend, 25. Juli 2026, fuhr in Berlin am Rand des CSD ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen. Der Vorfall geschah nach Polizeiangaben gegen 22 Uhr im Bereich des Tiergartens nahe dem Potsdamer Platz. Eine Person starb, mehrere weitere Menschen wurden verletzt. Der Berliner CSD wurde danach abgebrochen.
Zeichen der Solidarität
Die Münchner Community setzt mit der Mahnwache ein klares Zeichen. Seit mehr als 40 Jahren demonstrieren LGBTIQ*-Menschen in München für gleiche Rechte und Akzeptanz. Der CSD München zählt zu den größten Veranstaltungen der Community im Süden Deutschlands. Nach der Mahnwache ist ein gemeinsames Treffen im Café des Sub in der Müllerstraße 14 geplant.
Trauer und Zusammenhalt
Die Mahnwache in München ist mehr als ein Termin im Kalender. Sie soll Trost geben, Raum für Trauer schaffen und zeigen: Die queere Community steht zusammen. Gerade nach einem Anschlag auf den CSD Berlin ist diese Botschaft wichtig.
Auch interessant



