
Tierpark Hellabrunn: Kirk-Dikdiks ziehen in München ein
Der Tierpark Hellabrunn hat neue Bewohner. Mit den Kirk-Dikdiks ist eine der kleinsten Antilopenarten der Welt jetzt in München zu sehen.
Neue Tiere in Hellabrunn
Im Tierpark Hellabrunn gibt es tierischen Zuwachs. Zwei Kirk-Dikdiks sind in den Münchner Zoo eingezogen. Besucher können die Tiere ab sofort gegenüber der Streichelanlage am Isar-Eingang beobachten. Der Standort passt gut für alle, die gleich zu Beginn ihres Besuchs etwas Besonderes entdecken wollen.
Eine der kleinsten Antilopen der Welt
Kirk-Dikdiks gehören zu den kleinsten Antilopen der Welt. Die Tiere werden nur etwa 35 bis 45 Zentimeter hoch. Ihr Gewicht liegt bei rund drei bis sieben Kilogramm. Damit sind sie deutlich kleiner als viele andere Huftiere im Zoo. Ihr Name kommt von ihrem Alarmruf, der wie „dik-dik“ klingt.
Heimat in Afrika
Die zierlichen Paarhufer stammen aus Ost- und Südwestafrika. Dort leben sie in Busch- und Trockensavannen. Kirk-Dikdiks sind tagaktiv und leben meist paarweise in festen Revieren. Sie fressen vor allem Blätter, Triebe, Knospen und Früchte. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken sie fast vollständig über die Nahrung.
Warum die Tiere für Hellabrunn wichtig sind
Mit den Kirk-Dikdiks erweitert der Tierpark Hellabrunn seinen Tierbestand um eine eher unbekannte Antilopenart. Gerade das macht die Tiere spannend. Besucher sehen nicht nur kleine Antilopen, sondern auch eine Art mit besonderen Verhaltensweisen und enger Paarbindung.
Artenschutz spielt weiter eine Rolle
Kirk-Dikdiks gelten laut IUCN derzeit nicht als gefährdet. Trotzdem stehen ihre Lebensräume unter Druck, weil sich Busch- und Savannenlandschaften verändern. Die Haltung im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP, hilft dabei, genetisch vielfältige Bestände in Zoos zu erhalten und Wissen über die Art zu sichern.
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