Nachdem ein 57-Jähriger sein Elternhaus im Münchner Norden in die Luft gesprengt und ein Schreiben mit einer Bombendrohung gegen die Wiesn hinterlassen hatte, war das Oktoberfest am Mittwoch stundenlang gesperrt geblieben. Polizisten mit Sprengstoffhunden suchten das Gelände ab, bevor das Volksfest gegen Abend wieder öffnen konnte – zur Freude der Besucher und eben auch der Wiesn-Wirte, die wie auch die Schausteller durch die Schließung Einbußen hinnehmen mussten.
Damit die Absuchaktion schneller geht, waren Sprengstoffspürhunde aus ganz Bayern nach München geholt worden. Nach Angaben der Münchner Polizei waren zwischen 25 und 30 Hunde auf dem Gelände im Einsatz.